Learning the Human Skeleton with QR Codes

Eine doch etwas skurille Idee für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht zeigt nachfolgendes Youtube-Video am Beispiel eines menschlichen Skeletts. Wo hier der wirkliche Mehrwert für die Lernenden liegt, ist mir nicht wirklich klar geworden. Auch hilft die wenig präzise Aussage des Autors hier weiter:

In this video I explain how you can easily use QR codes to teach the Human Skeleton. This concept could also be applied into various other contexts across countless subject and key learning areas



Tipp via E-Learning Blog.

Spannendes QR-Code-Spiel an einer Zürcher Sekundarschule

Daniel Näf, Sekundarlehrer an einer Zürcher Sekundarschule, hat während einer polysportiven Projektwoche mit seinen Schüler/innen ein spannendes Spiel mit QR-Codes und Handys durchgeführt. Das Projekt ist dokumentiert auf Rogers Blog.

QR-Codes Sekundarschule

Daniel Naef beschreibt das QR-Code-Spiel wie folgt:
Im Rahmen unserer diesjährigen Projektwoche boten mein Kollege und ich eine Polysportive Woche an. Dabei hatten wir ausgiebig Gelegenheit, uns zu bewegen. Dem Motto «Spielen» entsprechend gestalteten wir rund um die sportlichen Aktivitäten ein Spiel. Jeder Teilnehmer gehörte einer Dreiergruppe an, welche als Team über die fünf Tage hinweg Punkte Sammeln konnte. Punkte gab durch Posten die entweder möglichst schnell angelaufen werden oder an denen Fragen richtig beantwortet werden mussten.

Für die Erfassung der Posten entschloss ich mich für QR-Codes. Jedes Team bekam ein K800i, welche uns von der Swisscom zur Verfügung gestellt wurden. Diese Mobiles sind leider nicht die erste Wahl für den Kaywa-Reader, deshalb war ich ausgesprochen froh um den gesponserten Account von Kaywa. So konnten wir die einfach lesbaren Tags mit Short-Codes verwenden. Diesen waren URLS mit Eingabeformularen hinterlegt. Mittels einem PHP-Skript wurden dann die Daten von «getaggten» Posten einer Textdatei angehängt. Dabei wurden Gruppennamen, Postennamen, Timestamp und allfällige Antworten erfasst. Die Leistungen liessen sich so mittels Excel einfach auswerten.

Jeden Tag gab es eine Abrechnung, wobei die Gruppen ihre Punkte dann auf einem Papierstreifen aufkleben konnten. Die Streifen ergaben nebeneinander ein wandtafelgrosses Diagramm, welches stets den aktuellen Stand des Spieles anzeigte.

Es war das erste Mal, dass ich Tags produktiv einsetzte. Die Schüler haben sehr gut auf das Tag-Jagen angesprochen und es gab keine technischen Pannen. Für mich wird sich zudem im Unterricht eine sehr praktische Gelegenheit bieten, über Datenschutz zu sprechen.

So schauen wir auf eine erfolgreiche Woche zurück. Mehr Fotos gibts auf zimmer3.ch

Download der Projektunterlagen
Foto-Album
Booklet Projektwoche
Biberfragen
Kartenmaterial

QR-Codes an der TU Graz

Auch an der Technischen Universität Graz werden QR-Codes in der Lehre einsetzt. Auf der Website http://qr.tugraz.at finden Interessierte zahlreiche gute Informationen zum QR-Code. Leider ist der Zugang zum Link "Einsatz i.d. Lehre" geschützt! Somit kann ich mir kein Bild davon machen, wie an der TU Graz konkret QR-Codes eingesetzt werden. Ich wäre daher froh, um einen temporären Zugang - vielen Dank!

QR-Codes TU Graz
URL: http://qr.tugraz.at

Vor gut 2 Jahren habe ich mit meinen Studierenden an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (ehemals Rorschach) erste Erfahrungen mit dem Einsatz von 2D Barcodes (damals noch mit dem Semacode) sammeln können. Wir hatten damals einen Postenlauf durch die Historische Stadt Rorschach unternommen und anstelle von Postenblättern jeweils an den entsprechenden Posten einen 2D Barcode angebracht. Über das Projekt "Tagging the Historical Rorschach" habe ich früher ausführlich hier und hier berichtet.

Wer kennt weitere interessierte Projekte an Hochschulen mit QR-Codes?!

[referat] Einführung zu Mobile Tagging

Am Dienstag, 13. Mai 2008, fand an der Kantonsschule am Brühl St.Gallen der erste WMI-Tag statt in der Jugendbeiz Talhof in St.Gallen statt. An dieser Veranstaltung wurden den rund 70 Schüler/innen der Wirtschaftsmittelschule mit Schwerpunkt Informatik (WMI) diverse Referate angeboten. So präsentierte Microsoft neue Software und Trends, Lenovo Entwicklungen im Notebookbereich und apple das Betriebssystem Leopard. Über Mittag stellten die WMI-SchülerInnen dann ihre Mulitmedia-Projekte vor. Ich durfte bei diesen Anlass meines früheren Arbeitgebers zum Thema "Mobile Tagging" sprechen. Nachstehend meine SlideShare-Folien zum Referat.

Local Tagging in der Stadt Winterthur

Ende November 2007 wurde in der Stadt Winterthur das Local Tagging lanciert. Im BullinoBlog hat Thomas Stierli bereits ausführlich darüber berichtet. Mit dem Mobiltelefon (Handy) können sich Interessierte in der Region Winterthur über einen Standort, ein Gebäude oder die Umgebung informieren. Das funktioniert über Augmented Mobile Tagging, also erweitertes Mobile Tagging.
Mobile Tagging Winterthur

Bei dieser Anwendung werden die mobilen Tags zusätzlich geopositioniert. Dank einer globalen Positionsangabe werden für jeden mobilen Tag weitere Informationen zum aktuellen Standort und der Umgebung bezogen und auf dem Handy dargestellt. So erfahren Anwendende zum Beispiel, welche Restaurants, Ämter oder Geschäfte in der Nähe einer Sehenswürdigkeit zu finden sind.

Quelle: Standortförderung Region Winterthur, News vom 27.11.07.


Bereits vor gut 1.5 Jahren habe ich mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG, ehemals Rorschach) das Mobile Tagging für den Unterricht erprobt. Ich habe hier und hier darüber ausführlich berichtet. In Projekt Tagging the Historical Rorschach haben wir jedoch den QR-Code und nicht wie im oben beschriebenen Projekt in Winterthur den BeeTag verwendet. Eigentlich finde ich es schade, wenn bei solch innovativen Projekten wie in Winterthur auf ein proprietäres System wie den BeeTag gesetzt wird. Warum haben die Initianten nicht einen offenen Standard wie den Datamatrix-Code oder den QR-Code verwendet, mit denen man selber beliebig eigene Codes generieren, publizieren und verwenden kann. Dann könnten auch Schulen, Vereine oder andere Privatpersonen das Projekt mit ihren eigenen Mobile Tags erweitern und so einen echten Mehrwert für die Region Winterthur schaffen. Denn andernfalls befürchte ich, dass es lediglich bei einigen wenigen Local Tags in der Stadt Winterthur bleiben wird, an denen Einheimische wie auch Touristen ungläubig vorbeilaufen!

Tagging the Historical Rorschach

Quelle: http://physical-tagging.phrblog.kaywa.ch

Kaywa und QR Codes gehen um die Welt

Fast zwei Jahre sind vergangen seit ich den ersten Beitrag über den QR-Code in diesem Blog verfasst habe. Damals hörte sich alles noch nach Science Fiction an, was mir Roger Fischer, CEO Kaywa AG, über die Zukunft von 2Bar-Codes und das Tagging erzählte. Mittlerweile gehen die QR-Codes von Kaywa um die Welt! Kaum zwei Wochen nach Axel Springer und der SBB, startet Kaywa mit ihren QR-Codes nun auch in Brasilien:

Und zwar mit:
- Dentsu (der grössten Marketingagentur der Welt)
- TIM Brasilien (Telecom Italia)
- Fast Company

Siehe:
http://photo.kaywa.com/roger/detail/1188
oder direkt
http://www.descubraocodigo.com.br/
http://reader.kaywa.com/pt


Weitere Referenzen im November:

Google (die QR Codes in der New York Times und im San Jose Mercury
einsetzt) verlinkt auf uns (scrollen):
http://www.google.com/adwords/printads/ads/barcode/

Nokia NSeries
http://photo.kaywa.com/roger/detail/924

Nokia Mobilebarcodes Site
http://mobilecodes.nokia.com/scan.htm

Axel Springer Video
http://mobile.kaywa.com/qr-code-data-matrix/the-wonderful-world-of-codes-qr-codes-and-journalism-1.html

SBB (Region Winterthur, Kanton Thurgau, Gemeinde Obfelden)
http://mobile.kaywa.com/qr-code-data-matrix/swiss-federal-railways-sbb-with-qr-codes.html

anthrazit
Eben ist auch das neue anthrazit erschienen, wieder mit 3 Seiten zum
Thema und QR Codes im ganzen Heft;)
Hier noch das Bild zur Mediendokumentation von anthrazit
http://photo.kaywa.com/roger/detail/1131

TAG Heuer
http://photo.kaywa.com/roger/detail/1140


Die Post mit interaktiver Briefmarke

Nachdem im Sommer bereits die PostAuto Schweiz AG während einer 2-monatigen Testphase Fahrplanabfragen mit dem Mobiltelefon via Mobile Tagging anbot, hat nun die Schweizer Post eine interaktive Briefmarke neu mit einem BeeTagg im Sortiment. Schade ist nur, dass die Post mit dem BeeTagg auf eine proprietäre Technologie bezüglich dem Mobil Tagging setzt. International hat sich jedoch längst der QR-Code als offener Standard durchgesetzt! Einen kostenlosen QR-Code Reader und QR-Code-Generator bietet in der Schweiz die Firma Kaywa AG an. Auch dieses Blog ist natürlich mit einem QR-Code ausgestattet.

Interaktive Briefmarke

Die interaktive Sondermarke, die seit dem 31. Oktober 2007 an allen Poststellen in der Schweiz erhältlich ist, zeigt neben einem Wintermotiv Schweiz Tourismus auch einen so genannten BeeTagg. Es handelt sich dabei um einen zweidimensionalen Strichcode, der speziell für Handys konzipiert worden ist. Mit der Handykamera eingelesen, lässt er sich wie ein Hyperlink verwenden und führt zu einem Gewinnspiel von Schweiz Tourismus.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 6. November 2007.
Mobil Tagging

Dank Mobile Tagging das nächste Postauto erwischen

Post Mobile Tagging

Ab dem 1. August 2007 bietet die PostAuto Schweiz AG während einer 2-monatigen Testphase neu Fahrplanabfragen mit dem Mobiltelefon via Mobile Tagging an. Die erste Anwendung mit dieser Technologie im öffentlichen Verkehr in der Schweiz ermöglicht via Mobiltelefon und Internet auch von unterwegs einen raschen, einfachen Zugang zum Fahrplan der nächsten PostAuto-Haltestelle. Der innovative Service steht vorerst Reisenden im Gebiet rund um Heiden im Appenzeller Vorderland zur Verfügung.

So funktioniert Mobile Tagging von PostAuto

Für Mobile Tagging wird ein internetfähiges Mobiltelefon* mit Kamera benötigt. Über den Webbrowser auf dem Mobiltelefon http://post.beetagg.ch aufrufen und den Anweisungen zum Herunterladen der Software folgen. Die Software ist kostenlos erhältlich, die einmalige Verbindungsgebühr beträgt je nach Provider, Vertrag und Netzverbindung wenige Rappen. Sobald die Bestätigungsanzeige da ist, kann das Programm gestartet werden. Ein Kamerafenster öffnet sich. Die Kamera auf den Tag halten, bis das Suchfeld die Farbe von rot auf grün wechselt. Bestätigung drücken und schon wird der PostAuto-Fahrplan angezeigt.

Eine Liste der Mobiltelefone, die BeeTagg unterstützen, findet sich auf

www.beetagg.com/Devices_Supported.aspx

Post Mobile Tagging 2


Mehr zum Mobile Tagging der Post.

Direkt zum Prospekt: Fahrplan mit Mobile Tagging

Quelle: Post Auto - Mobile Tagging

RSS Reader, MobileFeeds, BeeTag Reader

Es scheint so, dass die Firma KAYWA AG, welche sich auf mobile Anwendungen für das Handy (Mobiltelefon) wie beispielsweise mit dem KAYWA Reader, QR-Code Generator, Feed to Mobile und natürlich seinen Konvergenz-Blogs einen Namen gemacht hat, nun plötzlich Konkurrenz aus der Schweiz erhält. Noch konnte ich die Anwendungen RSS Reader, MobileFeeds, BeeTag Reader der Firma Connvision AG nicht vollständig austesten.

Bee

 

BeeTag

Quelle: http://www.beetagg.com/

 

Mit «Mobile Feeds» der Schweizer Firma connvision lesen Sie RSS-Feeds ganz bequem mit dem Handy .

Die Basis von «Mobile Feeds» [1] sind die sogenannten «BeeTaggs», welche die Benutzer über das Erkennen von 2D-Codes direkt zu einer Webseite leiten [2]. Die Darstellung der Nachrichten wird an der Displaygrösse des Handys angepasst. Eine Registrierung für den Dienst ist nicht notwendig, da die Benutzung gratis ist. Lediglich die Kosten für die Internetverbindung werden berechnet. Die «BeeTaggs» sind fast auf jedem neueren Mobiltelefon lauffähig. Wie Sie die «Mobile Feeds» auf ihrem Handy einrichten, lesen Sie in dieser Anleitung [3]. (rv)

Quelle: PCTipp-Newsletter vom 14. Mai 2007.

QR-Code - Siegeszug nun definitv auch in der Schweiz!

Nun hat der QR-Code seinen Siegeszug definitiv auch in der Schweiz angetreten!

Während noch vor einem Jahr nur wenige Menschen mit dem QR-Code etwas anfangen konnten, sind zunehmend solche 2-Bar-Codes auch im schweizerischen Alltag zu sehen: Ein überdimensionales QR-Code-Exemplar befindet sich beispielsweise beim Hauptbahnhof in Zürich. Auch macht die Neue Zürcher Zeitung in der heutigen Ausgabe NZZ am Sonntag mit einem QR-Code Werbung für die Plattform NZZ Campus.

QR-Code_NZZCampus

Das grösste Verdienst für die rasche Verbreitung von QR-Codes in der Schweiz kommt dabei Roger Fischer, CEO der Firma KAYWA AG zu, der mit seinem Team zahlreiche QR-Code-Anwendungen (Blogs, QR-Code Reader, QR-Code Generator, etc.) fürs Handy (Mobiltelefon) entwickelt hat und m.W. auch bei den oben genannten QR-Code federführend war. Weitere Fotos zu QR-Codes in der Schweiz und im Ausland finden sich im QR-Code Album von Roger Fischer.

Abschliessend sei wieder mal mein QR-Code-Projekt "Tagging the Historical Rorschach" erwähnt, welches ich genau vor einem Jahr mit meinen StudentInnen an der Pädagogischen Hochschule Rorschach durchgeführt habe. Mittlerweile habe ich wieder Lust nach mehr QR-Code! Mal sehen, vielleicht folgt ja bald schon ein weiteres QR-Code-Projekt :-)

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