Wegwerf-Handy - eine unsinnige Erfindung

Dass mancher sein Handy öfter wechselt als ein bestimmtes Kleidungsstück, war bislang ein Gerücht. Dem gerecht zu werden, könnte bald noch einfacher sein, denn das US-Unternehmen Hop-on hat ein Wegwerf-Handy für 20 Dollar auf den Markt gebracht. 10’000 Stück davon hat ein europäisches Unternehmen in Auftrag gegeben. Dies bedeutet, dass das simple Gerät auch bald bei uns zu kaufen sein wird. Hohe Ansprüche darf man an das Billig-Handy jedoch nicht stellen. Hop 1900 verfügt lediglich über einen Tastenblock, hat kein Display und sieht damit einem Taschenrechner täuschend ähnlich.
Das Wegwerf-Handy wurde speziell für Touristen, Senioren und Kinder entwickelt. Die Geräte haben ein aufgeladenes Guthaben. Ist dieses verbraucht, landet das Handy im Mistkübel.
Das i-Kids-Handy im Praxistest
Ich habe bereits an anderer Stelle in diesem Blog ausführlich über das iKids-Handy berichtet. Freundlicherweise hat mir Herr Meli von der Nexttrack Solutions AG, die exklusiv das i-Kids-Handy in der Schweiz vertreibt, ein Testmodell für gut einen Monat zur Verfügung gestellt, damit ich es einem ausführlichen Praxistest unterziehen und meinen Studierenden demonstrieren kann.
Quelle: http://www.i-kids.ch
Zu den Funktionen
Das i-Kids-Handy bietet nachstehende Funktionalitäten:
- Suchen und finden mittels GPS
- Notfalltaste
- Anrufe tätigen und empfangen
- SMS-Empfang
- Zusätzliche Funktionen (z.B. 2 Spiele, Schlüsselband zum Tragen, etc.)
Alle Funktionen des i-Kids-Handy arbeiten problemlos und sind intuitiv einfach bedienbar.
Zu den Kosten für den Datentransfer und den Security-Service
Die Kosten für den Datentransfer - das iKids übermittelt alle 10 Minuten seine Position über GPRS - können sehr hoch sein. So fallen beispielsweise für Swisscom Privatkunden pro Monat teure CHF 100.- alleine für den Datentranfer an. Es lohnt sich daher hier auf den Preisplan von Orange Optima Internet zu setzen, da dieser mit einer Flatrate von 5MB lediglich CHF 5.-/Monat verlangt.
Hinzu kommen pro Monat CHF 12.- für die Nutzung des Security-Service. Sofern man das i-Kids ohne Abo erwirbt, kostet das i-Kids-Handy gute CHF 299.-; mit einem entsprechenden Abo reduziert oder entfällt der Kaufpreis.
Reaktionen auf das i-Kids-Handy seitens der Studierenden
Noch stehen die Reaktionen zum i-Kids-Handy meiner Studierenden aus dem Seminar ICT im Lehrberuf aus. Ich bin ja gespannt auf Aussagen wie "Überwachung total" und dgl. Welches Bedürnis überwiegt letztlich bei den Eltern: Das Bedürfnis nach Sicherheit oder jenes nach Privatssphäre? Inzwischen gibt es ein Vielzahl von Medienberichten, die eher kontrovers und skeptisch über das i-Kids-Handy berichtet haben. Zudem werde ich auch im Workshop an der Medientagung vom 30. Mai 2007 die Teilnehmenden mit dem i-Kids konfrontieren und bin natürlich sehr gespannt auf die Diskussionen...
Security-Service mit Zukunft?
Nach Aussage von Herr Meli kann bereits heute der Security-Chip zur Ortung des Handys für etwa US $ 5.- in praktisch jedes Mobiltelefon eingebaut werden; was vermutlich die Hersteller in absehbarer Zeit auch tun werden. Dann ist die Technologie wie so oft einfach vorhanden; mal sehen wie die NutzerInnen es dann auch einsetzen werden!
Handy für zehn US-Dollar
Noch bin ich etwas skeptisch...
Auch arme Menschen in Entwicklungsländern sollen sich ein Mobiltelefon leisten können. Daher ist ein Billighandy für zehn US-Dollar geplant.
Dem 100-Dollar-Laptop folgt ein ähnliches Projekt für Mobiltelefone. Citris (Center for Information Technology Research in the Interest of Society) startet eine Initiative, nach der Menschen in Entwicklungsländern mit sehr günstigen Mobiltelefonen beliefert werden sollen. Diese sollen nur zehn US-Dollar kosten. Dabei arbeitet Citris mit Hardware-Hersteller Infineon zusammen. Die Produktionskosten belaufen sich zur Zeit auf 16 US-Dollar. Die Zehn-Dollar-Grenze rückt schon in greifbare Nähe. Das Nadelöhr sehen die Produzenten bei den Funktionen. Werden Extras wie beispielsweise polyphone Klingeltöne oder Farbdisplay gewünscht, schlägt sich dies auch in den Produktionskosten nieder. (idg)
Quelle: PCtipp-Newsletter vom Mittwoch, 11. April 2007.
Fitness-Handy hilft Joggern
So langsam entwickeln sich die Handys zu wirklich nützlichen Multimedia-Geräten für den Alltag und die Schule:
Sony Ericsson plant mit dem W580i ein Handy zu entwickelt, das Schritte zählen kann. Das Handy berechnet anhand dieser Daten den Kalorienverbrauch, die Laufgeschwindigkeit und die zurückgelegte Distanz. Falls die LäuferIn eine schöpferische Pause braucht, kann sie die Umgebung gleich mit der 2-Megapixel-Kamera dokumentieren. Der Unterhaltung dient das integrierte UKW-Radio oder der 512 MByte-Speicher, der Platz für MP3-Dateien bietet. Das Gerät kommt voraussichtlich im dritten Quartal 2007 auf den Markt und wird rund 570 Franken kosten.
Quelle: PCTipp-Newsletter vom 28. März 2007.
Wird das Qtek 9100 schon bald mein erstes Handheld
Interessanter Zusatz:
Diktierprogramm DictaNet MB Mobile Recorder
Bezugsquelle: www.dictanet.de
Sieht so mein nächstes Mobiltelefon aus?
UMTS-Smartphone mit 3,2-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv.

Mit dem Nokia N93 stellt Nokia ein Symbian-Smartphone mit Video-Aufzeichnung vor. Das Nokia N93 soll mit Videoaufnahmen in DVD-ähnlicher Qualität an die Leistungen eines digitalen Videorekorder heranreichen. Es verfügt über eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik und 3fachem optischem Zoom. Darüber hinaus kann das Nokia N93 direkt mit dem Fernsehgerät verbunden werden, so dass aufgezeichnete Videos im Breitbild-Filmformat abgespielt werden können.
Das Nokia N93 soll voraussichtlich im 3. Quartal 2006 erhältlich sein und ohne Mobilfunkvertrag ungefähr 640,- Euro kosten.
Weiter...
Samsung: Handy mit 8 GB Speicherplatz
Beim neuen SGH-i310 kleckert Samsung nicht, sondern klotzt: Ganze acht Gigabyte an Daten sollen auf der Festplatte des Handys Platz finden.
Das SGH-i310 soll in Europa in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Weitere Feature des Mobiltelefons sind 2-Mpx-Kamera, Windows-Mobile-Betriebssystem, Bluetooth-Unterstützung und Video-Output. Zudem wird bei dem Gerät die Musikunterstützung gross geschrieben. So spielt es nicht nur die Formate MP3, AAC, AAC+, WMA, WAV und Ogg ab, sondern verfügt auch über zwei Lautsprecher und einen Verstärker. Der genaue Preis ist noch unbekannt.
Quelle: PCtipp-Newsletter vom Montag, 6. März 2006.
Handy Emulator für Sony Ericsson

Bildlegende: links: Emulation von Promillometer; rechts: Emulation eines Multiple Choice Tests
Noch nicht herausgefunden habe ich, wie sich z.B. das Surfen auf Mobile-Webseiten via Handy wie z.B. auf meinen Mobile Blog http://mobileatschool.kaywa.ch/mobile auf dem PC emulieren lässt. So könnte ich endlich meinen Studierenden zeigen, wie das Mobloggen via Handy bzw. der Zugriff auf Mobile-Sites auf dem Handy funktioniert und aussieht.
Für Tipps und Tricks bin ich sehr dankbar!
Mein aktueller Ersatz-Handy
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