Lernen mit iPhone, iPhone Touch, iPod & Co.

Zunehmend häufen sich die Meldungen über das neue Lernen mit iPhone, iPhone Touch, iPod & Co. So auch nachstehendes Youtube-Video von Today Tonight Studywiz and iPods Improve Student Learning.



Besonders interessant fand ich die Aussage:
"(...) they will not replace books, but laptops!"


Ein näherer Blick lohnt sich auch auf die Website von Studywiz Mobile.
Studywiz is the first and only learning plattform with a dedicated mobile learning interface designed specifically for the Apple iPhone and iPhone Touch, Asus EeePC and other handheld devices.
Studywiz Mobile Features
Studywiz Mobile - Interactive Features


Dass auch die Schweiz kein Entwicklungsland in Sachen Lernen mit dem iPhone ist, zeigt das vor kurzem gestartete iPhone-Projekte mit einer Primarschulklasse an der Projektschule in Goldau.

Mein Lieblingsort - mit dem Handy unterwegs fürs E-Portfolio

Seit gut einem Jahr führen die Primarschüler/innen der Projektschule Im.Puls an der PHSG Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Galen (CH) ein persönliches E-Portfolio (Talentportfolio) und sammeln darin für sie wichtige Artefakte.

Am Montag starteten die Kids ausgerüstet mit einem Mobiltelefon (Handy) eine Erkundungstour rund ums Hochschulgebäude Mariaberg. Der Auftrag lautete von den schönsten Plätzen Fotos mit der Handykamera zu machen und dann ein ausgewähltes Foto noch vor Ort via MMS auf dem eigenen E-Portfolio zu publizieren.

Erkungstour1

Zurück im Schulzimmer mussten die Schüler/innen dann das eigene E-Portfolio aufstarten und einen passenden Titel und Text zum publizierten Foto schreiben. Diese Erkundungstour diente als Vorbereitung für das bevorstehende Thema "Mein Lieblingsort". Während dieser Übung wurde die Medienkompetenz im Umgang mit dem Mobiltelefon (Fotos machen, Fotos via MMS auf dem E-Portfolio publizieren) eingeübt. Die Kids hatten keinerlei Probleme die Aufgabe zu erledigen. Während den nächsten 2-3 Wochen müssen nun die Schüler/innen selbständig von ihrem Lieblingsorten der Stadt Rorschach mehrere Beiträge auf dem E-Portfolio publizieren.

Erkundungstour2

Das Mobile-Blogging wird von unserem E-Portfolio-System (Konvergenz-Blog der Firma Kaywa) unterstützt und ermöglich den Schüler/innen auch ausserhalb des Schulzimmers Fotos (Texte und Videos) auf dem eigenen E-Portfolio zu publizieren. Der Zugang zu den E-Portfolios der Schüler/innen ist aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes gegen aussem mit einem Passwort geschützt.

Nachstehend einige Ergebnisse:

Erkundungstour3

Erkundungstour4

Erkundungstour5

Erkundungstour6

Erkundungstour7

Cyper University - Fernstudium auf dem Mobiltelefon

Während in der Schweiz Mobiltelefone an vielen Schulen verboten werden, bietet in Japan die International Cyper University erste Kurse auf dem Handy an - allerdings nur, wenn man einen Vertrag des Providers Softbank hat, der zufällig auch der Universität gehört.

In einem Seminar geht es um Pyramiden. Auf dem Display erscheinen die Bilder aus der Powerpoint-Präsentation des Dozenten, dessen Vortrag man über Kopfhörer lauschen kann. Für das Seminar fallen jeweils nur die Telefongebühren an. An der Cyber University sind zurzeit etwa 1.850 Studierende immatrikuliert. Man kann dort einen Bachelor-Abschluss machen.

Japan ist Europa und Nordamerika in Sachen Mobiltelefon-Nutzung sicherlich einige Jahre voraus. Ich bin allerdings überzeugt, dass bereits in wenigen Jahren auch in der Schweiz Fernstudium übers Mobiltelefon angeboten wird.

Natelbrücke über den Röstigraben - Französischlernen mit dem Handy

Die Swissocm hat mit dem Projekt "Natelbrücke über den Röstigraben" eine wirklich innovative Idee realisiert, bei der die SchülerInnen das Handy sinnvoll im Französischunterricht einsetzen. So können sich interessierte Klassen mit ihren Lehrpersonen über das Internet unter www.swisscom.com/echanges anmelden. Stimmen bei zwei angemeldeten Klassen die Termine und Angebote überein, dann erhalten sie für eine Woche je zehn Natels zugeschickt und können diese kostenlos nutzen. Auch die Gesprächskosten werden von Swisscom übernommen.

Natelbrücke
Quelle: Sendung vom 20.12.2007 «Schweiz Aktuell» des Schweizer Fernsehens.


Der Austausch mit den Natels verfolgt folgende Ziele:
- Förderung der Zweitsprachenkompetenzen der Jugendlichen in gesprochener Sprache und mit einem Medium, das zu ihrem Alltag gehört.
- Niederschwellige Einstiegsmöglichkeit für Klassen und Lehrpersonen, die einen Sprachaustausch ohne Ortswechsel machen wollen.
- Vorbereitungs- oder Nachbereitungsangebot für Klassen und Lehrpersonen, die einen
Austausch mit einer Partnerklasse planen oder schon gemacht haben.
- Schulung der interkulturellen und medialen Kompetenzen der Jugendlichen.

Zu folgenden Themen sind Erklärungen und Kopiervorlagen vorhanden:
- Partnerinterview
- Mein Wappen
- Interkultureller Check
- Lebenslauf
- Mein Lebensbaum

Weitere Natelaustausch-Ideen sind:
- Gemeinsam Projekte planen.
- Gemeinsam Projekte auswerten.
- Während einer bestimmten Zeit ein mündliches Tagebuch austauschen.
- Eine Probe oder die Aufgaben mit Hilfe des Natelpartners machen.
- NMM-Projekte (Geografie, Geschichte, Biologie) mit Hilfe der Natelpartner “vor Ort” erkunden und berarbeiten.
- Gemeinsam eine Schulreise in das Gebiet der Partnerklasse organisieren.
- Bestehende Schulpartnerschaften aufrecht erhalten und pflegen.
- Fotos von sich und der eigenen Umgebung mit den Partnern austauschen.
- usw.

Download: Natelbruecke

[video] Die "Sendung mit der Maus" zu Handy

Handy - damit es auch das Kind (und der Erwachsene) versteht:


Quelle: http://de.youtube.com/watch?v=9oX505kproU



Weitere Videos
Die Sendung mit der Maus - Internet
Die Sendung mit der Maus - Computer

Tipp: education & media

[video] Mobile Phones In Education - Constructive Not Deconstructive!

Video zu "How we can teach children to use their mobiles phoens constructivley not deconstructively":


Quelle: http://www.slideshare.net

«One Laptop per Child» bald auch in der Schweiz erhältlich?

Wie der PCtipp-Newsletter heute mitteilte, wird das superpreisgünstige Laptop voraussichtlich im nächsten Jahr auch in der Schweiz zu kaufen sein. Mit dem Kauf dieses Notebooks - endlich mal auch vom Design ein Computer für Kinder - unterstützt man gleichzeitig das Projekt in Entwicklungsländern. Falls das Laptop auch bei uns lediglich 400 Dollar pro Stück kostet, werde ich wohl eine Massenbestellung für meine 4 Kinder aufgeben müssen; so jedenfalls hat es der Familienrat beschlossen ;-)

XO Laptop
Immer wieder tauchen neue Abbildungen des Notebooks auf. Ich bin sehr gespannt, wie dann das Notebook für Kinder wirklich aussehen wird.

Das Minimal-Notebook des Projektes «One Laptop per Child», auch «XO» genannt, soll laut einem Bericht der Handelszeitung im 2008 auch in der Schweiz zu kaufen sein. Dies entgegen der früherern Absicht, das Gerät nur über Regierungskanäle zu verteilen. Allerdings wird es hierzulande relativ teuer. Denn in reichen Ländern ist geplant, das Notebook mindestens zum doppelten Herstellungspreis zu verkaufen – so finanziert jeder Käufer zugleich einen Computer für ein Schulkind in einem Entwicklungsland. Die Herstellungskosten sollten sich nach den ursprünglichen Plänen auf etwa 100 US-Dollar belaufen, doch mittlerweile ist man bei 180 Dollar angelangt. In den USA wird das Notebook im Einzelhandel voraussichtlich für etwa 400 Dollar verkauft.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Donnerstag, 4. Oktober 2007.

Hat Mobile Learning Zukunft?

Martin Ebner vom E-Learning Blog:

Hat mLearning Zukunft?
Diese Frage stelle ich mir seit geraumer Zeit immer wieder selbst und beantworte sie eigentlich durchwegs mit JA.
Jetzt bin ich auf eine KIM (Kinder + Medien, Computer + Internet) - Studie vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest gestoßen und habe mir diese Daten besonders unter diesem Gesichtspunkt angesehen. Also Fragen wie z.B.: Wie ist die Nutzung des Mobiltelefons derzeit? Was machen Kinder damit? Wie weit sind Mobiltelefone verbreitet?

Folgende Passagen sind mir dabei aufgefallen:

  • Die Verbreitung des Mobiltelefons umfasst 96 Prozent der Haushalte, in denen Kinder aufwachsen. Knapp die Hälfte der Kinder (44 %) hat bereits ein eigenes Handy zur Verfügung.9 Mit zunehmendem Alter steigt die Handyausstattung deutlich an. So hat ein Sechstel der Sechs- bis Siebenjährigen ein eigenes Handy, bei den 12- bis 13-Jährigen sind es schon fast drei Viertel.

  • Bei allen Tätigkeiten (Anmerkung: Computer, Internet, Spiele usw.) geben mehr Jungen als Mädchen an, gut mit der Technik zurecht zu kommen. Eine Ausnahme bildet lediglich das Handy, mit dem beide Geschlechter vergleichsweise gleich gut umgehen können.

  • Was die technischen Kompetenzen im Ungang mit Medien betrifft, können Kinder gut mit dem DVD-Player und dem Handy umgehen. Relativ wenige Kinder kennen sich aber mit Alltagsanwendungen des Computers aus.

Für mich die Bestätigung, dass Mobiltelefone einfach zum Alltag unserer Kinder gehören und bei zunehmender Leistungsfähigkeit der Endgeräte auch eine Verlagerung von Lerntätigkeiten eintreten kann.


Martins Statement habe ich eigentlich fast nichts mehr hinzuzufügen - ausser: Ich freue mich, dass auch andere in Mobile Learning eine Zukunft sehen!

Auto-Theorieprüfungsvorbereitung mit dem Handy

Wer die Theorieprüfung für den Auto-Führerausweis absolvieren muss, kann nun auch unterwegs im Zug oder Tram mit dem Mobiltelefon die «tote» Zeit optimal nutzen: Prüfungsvorbereitung mit dem Handy. Eine kostenlose Mobile Demo-Version lässt sich via SMS über Demo 1 an 977 anfordern. Die Kosten betragen ansonsten für 1 Modul CHF 11.90; alle 5 Module kosten dann noch CHF 39.90. Wenn man/frau die Gesamtkosten für die Autoprüfung berücksichtigt, dürfte diese Investition durchaus noch im Rahmen liegen. Selbstverständlich lässt sich die Auto-Theorieprüfungsvorbereitung auch mit dem Computer lösen; dies ist dann allerdings kostenlos :-)

Auto-Theorieprüfung
Quelle: http://www.handytheorie.ch/





Auto-Theorieprüfung (PC)
Quelle: http://www.asa.ch

Indien plant Notebook für 10 US-Dollar

Diese Meldung erstaunt mich enorm. Ich kann mir schlichtwegs nicht vorstellen, dass Indien für lediglich 10 US-Dollar ein taugliches Notebook produzieren kann: Augenwischerei, Propaganda, Unwissenheit - oder vielleicht doch?!

Vom 100-Dollar-Notebook wollte das indische Bildungsministerium nichts wissen – angeblich aus pädagogischen Gründen. Jetzt wurde bekannt, dass das Ministerium selbst ein Billignotebook entwickeln lässt. 

Während für den «100-Dollar-Laptop» bereits mit 175 US-Dollar zu rechnen ist, verkündet die indische Zeitung Times of India, dass in Indien ein wesentlich billigerer tragbarer PC hergestellt werden soll. Bereits mit sehr geringen Stückzahlen koste das Gerät in der Herstellung nur 47 US-Dollar. Mit einer Massenproduktion von einer Million Exemplaren könnten die Herstellungskosten bis auf 10 US-Dollar gesenkt werden – dies hofft zumindest ein Offizieller des Indischen Ministeriums für Human Resource Development. Allerdings bleibt die Frage offen, was das Gerät überhaupt leistet. Es soll erst in etwa zwei Jahren erhältlich sein. (lee) 

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Montag, 7. Mai 2007

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