Als grosser Fan vom Projekt OLPC (One Laptop per Child), siehe hierzu die weitere Blog-Beiträge unter der Kategorie "Mobile Learning", erschüttert mich die Nachricht, dass das 100-Dollar-Notebook nun fast die Hälfte mehr kosten wird, kaum. Bedauernswert ist allerdings die Mitteilung, dass von den Entwicklungsländern erst Libyen definitiv die Billig-Laptops für die Kids bestellt hat. Schade ist dies auch deshalb, weil mit dem OLPC (One Laptop per Child) insbesondere die ärmeren Kinder der Entwicklungsländern aus eigener Kraft den Anschluss an die Informationsgesellschaft schaffen und somit den Digital Divide überwinden könnten. Mit dem OLPC (One Laptop per Child) haben diese Kids zumindest eine Chance für die Zukunft!

Niggerian Maschine

Falls die Bildungsministerien der Entwicklungsländer dies nicht erkennen sollten, dann warten bestimmt genügend AbnehmerInnen aus den Industriestaaten auf das 140-Dollar-Notebook. Ich zumindest würde das OLPC (One Laptop per Child) sofort für alle SchülerInnen der Schweiz bestellen :-)

 

Kurz vor Beginn der Massenproduktion werden die Notebooks für das Projekt OLPC (One Laptop per Child), das Kinder in Entwicklungsländern mit Billig-Laptops ausrüsten soll, um knapp die Hälfte teurer.  Bevor die Produktion der Laptops endgültig beginnen kann, müssen mindestens fünf Millionen Geräte vorbestellt sein, so Nicholas Negroponte, der Initiator des Projekts.

Bislang hat jedoch erst Libyen unterzeichnet. Argentinien, Brasilien, Mexico und Nigeria sollen ebenfalls kurz davor sein. Es handelt sich jedoch bislang nur um eine Absichtserkärung. Scheinbar ist das Interesse an den Billig-Geräten in den Entwicklungsländern relativ gering. Dennoch soll noch in diesem Jahr die erste Million Geräte fertig produziert werden, der Stückpreis wird aber deutlich über den angestrebten 100 US-Dollar liegen. Um die Produktionskosten decken zu können, muss mit einem Preis von mindestens 140 US-Dollar pro Notebook gerechnet werden.

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Dienstag, 20. März 2007.