Microlearning 2008 - Conference day one

Teemu Arina, Dicolle Oy (Fin) hat vermutlich eine der besten Keynotes gehalten, die ich die letzten Jahre an Kongressen gehört habe. Sein Thema "Innovation needs Microinformation Circulation".

Teemu Arina

Innovation needs permanent circulating of information and ideas. Digital networked media create a technology-enhanced environment for new ways of circulation of microcontent and "memes".


Zusammen mit Roger Fischer fand dann unsere MicroCafe Session zu "Building Information Environments with Microcontent Applications" statt, an der wir unsere Mobile Tagging-Projekte, -Produkte und -Tools präsentiert haben. Dabei habe ich u.a. die mit Studierenden durchgeführten QR-Code-Projekte " wie Tagging the Historical Rorschach" wieder einmal aufleben lassen. Im Mittelpunkt unserer Session stand allerdings nochmals das neue Kaywa-Projekt DokoDare.

Microlearning Conference 2008 - Workshop day

Die diesjährige 4. internationale Microlearning Konferenz in Innsbruck (Austria) steht unter dem Motto "Microlearning & Capacity building". Präsentiert wurde am Workshop Day u.a. das Microlearning mit dem Knowledge Pulse. Der Knowledge Pulse ist neu ein Widget, das kleine ImPulse zur Wissenvermittlung nutzt. Über den Knowledge Pulse habe ich bereits früher hier einmal ausführlicher berichtet.

Zusammen mit Martin Lindner und weiteren Teilnehmenden habe ich am späten Nachmittag einen "Innsbruck City Walkthrough" durchgeführt. Dabei haben wir an diversen Orten in der Stadt Innsbruck das neue Kaywa-Projekt "DokoDare. ein ortsbezogener mobiler Service" live präsentiert. DokoDare nutzt zwei QR-Codes (Place Code und Presence Code) - auf einem Sticker angebracht an einem realen Objekt -, um Plätze und Personen mit Hilfe des Mobiltelefons zu vernetzen. DokoDare ist im Grunde genommen ein mobiler Cityguide, Socializer und Bookmark Service in einem. Im Bildungsumfeld könnte ich mir gut vorstellen, dass DokoDare an grossen Konferenzen und Messen zum Einsatz kommen könnte. Spannend wäre beispielsweise auch ein Projekt, bei dem die neu eintretenden Studierenden am ihrem ersten Tag an der Uni/Hochschule DokoDare nutzen, um mehr über den Campus (Places) zu erfahren und neue Studierende kennenzulernen (Socialize).

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DokoDare-Sticker mit zwei QR-Codes (Place Code, Presence Code)


DokoDare2
Martin mit einer Gruppe auf dem Innsbruck City Walkthrough


DokoDare3
DokoDare nach dem Scannen des Place Code


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DokoDare nach dem Einchecken mit dem Presence Code

Ein interessanter Tag endete mit tollen Gesprächen beim Nachtessen und dem Besuch des Fusballspiels Deutschland - Türkei (3:2) in der Innsbrucker "Public Viewing Arena". Im Konferenz-Slang wird dieser Programmpunkt übrigens "International eLearning & Knowledge Management Networking Evening" genannt ;-)

SBB NaviGo

SBB NaviGo

Spannendes QR-Code-Spiel an einer Zürcher Sekundarschule

Daniel Näf, Sekundarlehrer an einer Zürcher Sekundarschule, hat während einer polysportiven Projektwoche mit seinen Schüler/innen ein spannendes Spiel mit QR-Codes und Handys durchgeführt. Das Projekt ist dokumentiert auf Rogers Blog.

QR-Codes Sekundarschule

Daniel Naef beschreibt das QR-Code-Spiel wie folgt:
Im Rahmen unserer diesjährigen Projektwoche boten mein Kollege und ich eine Polysportive Woche an. Dabei hatten wir ausgiebig Gelegenheit, uns zu bewegen. Dem Motto «Spielen» entsprechend gestalteten wir rund um die sportlichen Aktivitäten ein Spiel. Jeder Teilnehmer gehörte einer Dreiergruppe an, welche als Team über die fünf Tage hinweg Punkte Sammeln konnte. Punkte gab durch Posten die entweder möglichst schnell angelaufen werden oder an denen Fragen richtig beantwortet werden mussten.

Für die Erfassung der Posten entschloss ich mich für QR-Codes. Jedes Team bekam ein K800i, welche uns von der Swisscom zur Verfügung gestellt wurden. Diese Mobiles sind leider nicht die erste Wahl für den Kaywa-Reader, deshalb war ich ausgesprochen froh um den gesponserten Account von Kaywa. So konnten wir die einfach lesbaren Tags mit Short-Codes verwenden. Diesen waren URLS mit Eingabeformularen hinterlegt. Mittels einem PHP-Skript wurden dann die Daten von «getaggten» Posten einer Textdatei angehängt. Dabei wurden Gruppennamen, Postennamen, Timestamp und allfällige Antworten erfasst. Die Leistungen liessen sich so mittels Excel einfach auswerten.

Jeden Tag gab es eine Abrechnung, wobei die Gruppen ihre Punkte dann auf einem Papierstreifen aufkleben konnten. Die Streifen ergaben nebeneinander ein wandtafelgrosses Diagramm, welches stets den aktuellen Stand des Spieles anzeigte.

Es war das erste Mal, dass ich Tags produktiv einsetzte. Die Schüler haben sehr gut auf das Tag-Jagen angesprochen und es gab keine technischen Pannen. Für mich wird sich zudem im Unterricht eine sehr praktische Gelegenheit bieten, über Datenschutz zu sprechen.

So schauen wir auf eine erfolgreiche Woche zurück. Mehr Fotos gibts auf zimmer3.ch

Download der Projektunterlagen
Foto-Album
Booklet Projektwoche
Biberfragen
Kartenmaterial

[video] The Evolution of Mobile Phones

Ein gut gemachtes Video über die Entwicklung der Mobiltelefone von 1985 - heute. Was werden uns die Mobiltelefonhersteller an Formen, Farben und Funktionen in den nächsten Jahren wohl noch bieten?