Welches ist der optimale mobile digitale Begleiter für PädagogInnen?

Welches ist der optimale digitale Beglei
Auf meinem Bürotisch stehen aktuell die folgenden drei mobilen digitalen Begleiter:
Ein Tablet PC mit Windows Vista Ultimate (Lenovo X60), ein UMPC mit Windows Vista (ASUS R2HV) sowie ein Pocket PC mit Windows Mobile 5.0 Mobile Assistant XPA v1605. Ein Nachteil aller mobilen Geräte ist der zu kleine Bildschirm sowie eine wenig konfortable Tastatur für längere Arbeiten. Daher verwende ich für meine Arbeit im Büro einen externen 19'' Monitor sowie eine externe Tastatur mit Maus.

Ich versuche nun gerade herauszufinden, welches dieser drei Geräte wohl der optimale mobile digitale Begleiter für PädagogInnen ist:

Tablet PC X60
Der Tablet PC mit Windows Vista Ultimate (Lenovo X60) bietet gleich doppelten Nutzen: Zum einen als ultraportables, leistungsstarkes Notebook – zum anderen als Tablet-PC, auf dem mit dem Digitalisierstift handschriftliche Notizen direkt über das Display erfasst werden können. Mit seinen 1.72 kg ist er ein wirkliches Leichtgewicht unter den Notebooks. Sein 12,1"-XGA TFT-Display mit 30,7 cm Bilddiagonale und extraweitem Betrachtungswinkel ist ein wahrer Genuss.
Im täglichen mobilen Einsatz wünsche ich mir aber häufig ein noch kleinerer, leichterer mobiler digitaler Begleiter. Ausserdem ärgere ich mich immer wieder über die zu kurze Akku-Betriebsdauer (max. 2-3h anstelle der 7.5h), so dass ich unterwegs gezwungen bin, einen zweiten Akku oder das Ladegerät mitzuschleppen.

ASUS R2HV
Zu Testzwecken durfte ich von unserem Praktikanten sein UMPC mit Windows Vista (ASUS R2HV) austesten. Im ASUS UMPC "Ultra Mobile PC" ist eine 1,3MP Kamera, Fingerabdrucksensor, Bluetooth, GPS und WIFI integriert. Der ultraportable PC ist mit allen wichtigen Bestandteile eines gängigen Notebooks ausgestattet. Er besitzt einem 7” Active Matrix TFT Display (800x480) und wiegt dabei lediglich 960 Gramm.
Im täglichen mobilen Einsatz konnte mich der UMPC bislang gut überzeugen. Das Display reagiert sowohl mit dem Finger als auch mit dem Digitalisierstift problemlos. Das Schreiben von handschriftliche Notizen funktioniert einwandfrei und macht richtig Spass. Mit dem externen ASUS USB Universal Keyboard steht zudem eine rudimentäre Klapp-Tastatur zur Verfügung, die ihren Dienst für kürzere Mails oder Texte tut und in meiner Jackentasche problemlos Platz findet. Doch wohin nur mit dem volluminösen Ladegerät (einen 2. Akku besitze ich nicht)? Noch nicht testen konnte ich, ob man an den ASUS R2HV auch einen Beamer sowie einen zusätzlichen extenen Bildschirm anschliessen kann. Gespannt bin ich zudem auf den eingebauten GPS Receiver mit mitgeliefertem Kartenmaterial.

Pocket PC XPA v1605
Der Pocket PC mit Windows Mobile 5.0 Mobile Assistant XPA v1605 bietet eigentlich (fast) alles, was man von einem Mobiltelefon erwartet. Das Business Handy ist mit einer Tastatur und UMTS Breitbandtechnologie ausgestattet. Ideal ist der Pocket-PC, um unterwegs im Internet zu surfen - ich nutze ihn primär um meine RSS-Feeds via Google Reader zu lesen -, per E-Mail zu kommunizieren, Termine und Reisen zu planen oder die aktuellen Nachrichten via Live-TV zu empfangen. Der XPA v1605 bietet zudem eine Reihe von Multimediafunktionen, wie z.B. eine 2 Megapixel Kamera sowie zahlreiche sogenannte Business Software (Voice Services, SBB Fahrplan, SlovoEd Dictionary, F-secure Mobile Anti-Vir, ua.m.). Die installierten Microsoft Office-Programme (Word, Excel, PowerPoint etc.) habe ich bislang nie benutzt. Interessant ist hingegen der TomTom-Navigator für einfache Routenplanung. Allerdings muss zur vollständigen Navigation zuerst das Kartenmaterial kostenpflichtig freigeschaltet werden und zudem ist ein Wireless GPS-Modul zusätzlich erforderlich. Ich nutze den TomTom-Navigator häufig für meine Besuche mit dem Auto zu unseren Lehramt-Studierenden, welche im ganzen Kanton verstreut ihre Praktika in den Schulklassen absolvieren. Zu Fuss unterwegs ist der TomTom-Navigator allerdings wenig geeignet. Ach ja, telefonieren kann man natürlich auch noch mit diesem mobilen digitalen Begleiter.

Bevor ich mir ein abschliessendes Urteil erlauben kann, welches nun der optimale mobile digitale Begleiter für PädagogInnen ist, werde ich wohl noch etwas Zeit zum Testen benötigen. Ideal wäre natürlich, wenn einem - wie mir derzeit - gleich alle drei Varianten zur freien Verfügung stehen würden.

Hat Mobile Learning Zukunft?

Martin Ebner vom E-Learning Blog:

Hat mLearning Zukunft?
Diese Frage stelle ich mir seit geraumer Zeit immer wieder selbst und beantworte sie eigentlich durchwegs mit JA.
Jetzt bin ich auf eine KIM (Kinder + Medien, Computer + Internet) - Studie vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest gestoßen und habe mir diese Daten besonders unter diesem Gesichtspunkt angesehen. Also Fragen wie z.B.: Wie ist die Nutzung des Mobiltelefons derzeit? Was machen Kinder damit? Wie weit sind Mobiltelefone verbreitet?

Folgende Passagen sind mir dabei aufgefallen:

  • Die Verbreitung des Mobiltelefons umfasst 96 Prozent der Haushalte, in denen Kinder aufwachsen. Knapp die Hälfte der Kinder (44 %) hat bereits ein eigenes Handy zur Verfügung.9 Mit zunehmendem Alter steigt die Handyausstattung deutlich an. So hat ein Sechstel der Sechs- bis Siebenjährigen ein eigenes Handy, bei den 12- bis 13-Jährigen sind es schon fast drei Viertel.

  • Bei allen Tätigkeiten (Anmerkung: Computer, Internet, Spiele usw.) geben mehr Jungen als Mädchen an, gut mit der Technik zurecht zu kommen. Eine Ausnahme bildet lediglich das Handy, mit dem beide Geschlechter vergleichsweise gleich gut umgehen können.

  • Was die technischen Kompetenzen im Ungang mit Medien betrifft, können Kinder gut mit dem DVD-Player und dem Handy umgehen. Relativ wenige Kinder kennen sich aber mit Alltagsanwendungen des Computers aus.

Für mich die Bestätigung, dass Mobiltelefone einfach zum Alltag unserer Kinder gehören und bei zunehmender Leistungsfähigkeit der Endgeräte auch eine Verlagerung von Lerntätigkeiten eintreten kann.


Martins Statement habe ich eigentlich fast nichts mehr hinzuzufügen - ausser: Ich freue mich, dass auch andere in Mobile Learning eine Zukunft sehen!

Blutzuckermessung mit dem Handy

Unsere 7-jährige Tochter Livia ist vor einem Jahr am Typ-1 Diabetes (Jugenddiabetes) erkrankt. Neben dem mehrmaligen täglichen Spritzen von Insulin muss unsere Tochter auch vor jedem Essen den Blutzuckerwert messen. In regelmässigen Abständen werden dann die Bluzucker-Mittelwerte im Spital mit den Spezialisten besprochen. Das amerikanische Unternehmen HealthPia America hat mit dem Glucophone einen Handyzusatz mit Mehrwert für Diabetiker entwickelt.

Glocophone

Das Messgerät lässt sich an ein bereits bestehendes Handy andocken und sich als reguläres Blutzuckermessgerät nutzen. Mit einer zusätzlichen Software kann man die Messwerte direkt in das Handy übertragen und hat so immer einen genauen Überblick über die Werte. Falls nötig, lassen sich die Werte vom Handy auch direkt in ein Onlinesystem übertragen und sind von dort abrufbar für Arzt und Angehörige.

Fox News hat hierzu eine Demonstration online gestellt. Zur Zeit ist das Glucophone kompatibel zum Modell LG5200 phone. Wo und zu welchem Preis man das Glucophone im Handel beziehen kann, konnte ich bislang noch nicht ausfindig machen.

Tipp via: neuerdings.com

Das Trübli-Quiz: Handy-Wander-Spass für die ganze Familie

Das Trübli-Quiz auf dem Trübliweg (von Frümsen nach Sax) im rheintalischen Frümsen / Sennwald machte wirklich der ganzen Familie grossen Spass! Nach einer kurzen Einführung ins SMSlen benötigten die Kleinen höchstens noch Hilfe bei der Beantwortung der Fragen zum Thema Reben/Wein. Wie sich solche SMS-Quizes auch für den Unterricht in der Schule verwenden lassen, habe ich bereits hier beschrieben. Interessieren würde mich, welches die IT-Anforderungen (Server etc.) und Kosten für eine solche SMS-Nummer sind. Wer weiss hier Bescheid, damit ich allenfalls ein erstes Pilotprojekt an unserer Hochschule starten kann?!

Trübliquiz 1
Mit dem Handy unterwegs auf dem Trübliweg.

Das Trübliquiz
Für die Teilnahme am Trübliquiz brauchen Sie ein Handy, da das Quiz per SMS funktioniert.

Wie Sie gewinnen?
Auf jeder Tafel finden Sie ein Schlüsselwort, zum Beispiel WEIN1. Senden Sie dieses per SMS an die Nummer 92266 und beantworten Sie die Ihnen zurückgesandte Frage. Mit jeder richtigen Antwort erhalten Sie einen Lösungsbuchstaben. Richtig zusammengesetzt ergeben diese neun Buchstaben ein Lösungswort. Senden Sie dieses ebenfalls an die Nummer 92266. Unter allen richtigen Einsendungen werden regelmässig attraktive Preise verlost. Die Gewinner werden direkt benachrichtigt.

Kosten pro SMS: CHF 0.20 (max. CHF 3.80 pro Spiel).

Sie möchten aktuelle Informationen über den Trübliweg? Dann senden Sie ein SMS WEIN ON an die Nummer 92266.

Trübliquiz 2
Tafel mit Beschreibung des Trübliwegs.

Trübliquiz 3
Beispiel: Quizfrage