RSS Reader, MobileFeeds, BeeTag Reader

Es scheint so, dass die Firma KAYWA AG, welche sich auf mobile Anwendungen für das Handy (Mobiltelefon) wie beispielsweise mit dem KAYWA Reader, QR-Code Generator, Feed to Mobile und natürlich seinen Konvergenz-Blogs einen Namen gemacht hat, nun plötzlich Konkurrenz aus der Schweiz erhält. Noch konnte ich die Anwendungen RSS Reader, MobileFeeds, BeeTag Reader der Firma Connvision AG nicht vollständig austesten.

Bee

 

BeeTag

Quelle: http://www.beetagg.com/

 

Mit «Mobile Feeds» der Schweizer Firma connvision lesen Sie RSS-Feeds ganz bequem mit dem Handy .

Die Basis von «Mobile Feeds» [1] sind die sogenannten «BeeTaggs», welche die Benutzer über das Erkennen von 2D-Codes direkt zu einer Webseite leiten [2]. Die Darstellung der Nachrichten wird an der Displaygrösse des Handys angepasst. Eine Registrierung für den Dienst ist nicht notwendig, da die Benutzung gratis ist. Lediglich die Kosten für die Internetverbindung werden berechnet. Die «BeeTaggs» sind fast auf jedem neueren Mobiltelefon lauffähig. Wie Sie die «Mobile Feeds» auf ihrem Handy einrichten, lesen Sie in dieser Anleitung [3]. (rv)

Quelle: PCTipp-Newsletter vom 14. Mai 2007.

Kyte.tv, Joost, ... - wer kommt noch?!

Kyte.tv

Quelle: http://swisscom.kyte.tv/

Der PCTipp-Newsletter vom 15.Mai 2007 berichtet über das Start-up Kyte.tv:

Das noch junge Internet-Fernsehen Kyte.tv erhält prominente Unterstützung. Die Swisscom investiert einen einstelligen Millionenbetrag in das Start-up.

Mit Kyte.tv kreieren Anwender ihre eigenen TV-Kanäle oder Shows. Bereits seit Februar 2007 testet Swisscom Mobile in ihrem Online-Versuchslabor Kyte.tv und hat nach eigenen Angaben positive Kundenreaktionen erhalten. Deshalb ist der Telekom-Anbieter eine strategische und finanzielle Partnerschaft mit Kyte-Entwickle Decentral.tv eingegangen und hat einen einstelligen Millionenbetrag investiert. Swisscom-Kunden können den Service momentan gratis nutzen. Je nach Kundenreaktionen und Nutzungsverhalten in der Testphase soll später über eine mögliche Markteinführung in der Schweiz entschieden werden.  

 

 

Indien plant Notebook für 10 US-Dollar

Diese Meldung erstaunt mich enorm. Ich kann mir schlichtwegs nicht vorstellen, dass Indien für lediglich 10 US-Dollar ein taugliches Notebook produzieren kann: Augenwischerei, Propaganda, Unwissenheit - oder vielleicht doch?!

Vom 100-Dollar-Notebook wollte das indische Bildungsministerium nichts wissen – angeblich aus pädagogischen Gründen. Jetzt wurde bekannt, dass das Ministerium selbst ein Billignotebook entwickeln lässt. 

Während für den «100-Dollar-Laptop» bereits mit 175 US-Dollar zu rechnen ist, verkündet die indische Zeitung Times of India, dass in Indien ein wesentlich billigerer tragbarer PC hergestellt werden soll. Bereits mit sehr geringen Stückzahlen koste das Gerät in der Herstellung nur 47 US-Dollar. Mit einer Massenproduktion von einer Million Exemplaren könnten die Herstellungskosten bis auf 10 US-Dollar gesenkt werden – dies hofft zumindest ein Offizieller des Indischen Ministeriums für Human Resource Development. Allerdings bleibt die Frage offen, was das Gerät überhaupt leistet. Es soll erst in etwa zwei Jahren erhältlich sein. (lee) 

Quelle: PCtipp-Newsletter vom Montag, 7. Mai 2007

Das i-Kids-Handy im Praxistest

Ich habe bereits an anderer Stelle in diesem Blog ausführlich über das iKids-Handy berichtet. Freundlicherweise hat mir Herr Meli von der Nexttrack Solutions AG, die exklusiv das i-Kids-Handy in der Schweiz vertreibt, ein Testmodell für gut einen Monat zur Verfügung gestellt, damit ich es einem ausführlichen Praxistest unterziehen und meinen Studierenden demonstrieren kann.

i-Kids-Handy

Quelle: http://www.i-kids.ch

 

Zu den Funktionen
Das i-Kids-Handy bietet nachstehende Funktionalitäten:

  • Suchen und finden mittels GPS
  • Notfalltaste
  • Anrufe tätigen und empfangen
  • SMS-Empfang
  • Zusätzliche Funktionen (z.B. 2 Spiele, Schlüsselband zum Tragen, etc.)

Alle Funktionen des i-Kids-Handy arbeiten problemlos und sind intuitiv einfach bedienbar.

Zu den Kosten für den Datentransfer und den Security-Service
Die Kosten für den Datentransfer - das iKids übermittelt alle 10 Minuten seine Position über GPRS - können sehr hoch sein. So fallen beispielsweise für Swisscom Privatkunden pro Monat teure CHF 100.- alleine für den Datentranfer an. Es lohnt sich daher hier auf den Preisplan von Orange Optima Internet zu setzen, da dieser mit einer Flatrate von 5MB lediglich CHF 5.-/Monat verlangt. 
Hinzu kommen pro Monat CHF 12.- für die Nutzung des Security-Service. Sofern man das i-Kids ohne Abo erwirbt, kostet das i-Kids-Handy gute CHF 299.-; mit einem entsprechenden Abo reduziert oder entfällt der Kaufpreis.

Reaktionen auf das i-Kids-Handy seitens der Studierenden
Noch stehen die Reaktionen zum i-Kids-Handy meiner Studierenden aus dem Seminar ICT im Lehrberuf aus. Ich bin ja gespannt auf Aussagen wie "Überwachung total" und dgl. Welches Bedürnis überwiegt letztlich bei den Eltern: Das Bedürfnis nach Sicherheit oder jenes nach Privatssphäre? Inzwischen gibt es ein Vielzahl von Medienberichten, die eher kontrovers und skeptisch über das i-Kids-Handy berichtet haben. Zudem werde ich auch im Workshop an der Medientagung vom 30. Mai 2007 die Teilnehmenden mit dem i-Kids konfrontieren und bin natürlich sehr gespannt auf die Diskussionen...

Security-Service mit Zukunft?
Nach Aussage von Herr Meli kann bereits heute der Security-Chip zur Ortung des Handys für etwa US $ 5.- in praktisch jedes Mobiltelefon eingebaut werden; was vermutlich die Hersteller in absehbarer Zeit auch tun werden. Dann ist die Technologie wie so oft einfach vorhanden; mal sehen wie die NutzerInnen es dann auch einsetzen werden!

Aktuelles vom Programm "One Laptop Per Child" (OLPC

Inzwischen wurde bekannt, dass das 100-Dollar-Laptop - sprich das OLPC-Programm - nun voraussichtlich bald schon Dollar 200.- pro Stück kosten wird. Im Grunde ist dies aber nicht das Wesentliche! Viel wichtiger ist mir, dass das "200-Dollar-Laptop" nun endlich bei den Kindern in den Drittweltländern angekommen ist. Nur so lässt sich der Digital Divide zwischen der 1. und 3. Welt und voraussichtlich auch die wirtschaftliche Entwicklung der Drittweltländer längerfristig angehen.

Das nachstehende Foto zeigt, wie Nigerianische SchülerInnen das Laptop als erste Schule aus dem Programm One Laptop Per Child (OLPC) erhalten - herzliche Gratulation und Dank an die vielen MacherInnen und HelferInnen!

One Laptop Per Child

Weitere Fotos unter http://news.com.com/2300-1041_3-6175025-1.html?tag=ne.gall.pg

Einige interessante Gedanken zum OLPC von Will Richardson.

Ältere Beiträge zum OLPC: