Webquest zum Film "Dossier Handy"

Während der Blockwoche Interdisziplinäre Studien haben Studierende der Pädagogischen Hochschule Rorschach im Workshop "Schulfernsehen" ein Webquest zum Film "Dossier Handy" entwickelt. Das "Webquest Handy" eignet sich bestens, um mit SchülerInnen der Mittelstufe das Thema "Handy" zu vertiefen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Kids vorher die Sendung "Dossier Handy, Schulfernsehen, SF1" - diese liegt als WebTV vor -gemeinsam angeguckt haben. Die Sendung stammt allerdings aus dem Jahr 2003; seither hat sich natürlich einiges entwickelt. Was mir im "Webquest Handy" noch fehlt, sind Hinweise auf aktuelle Themen wie z.B. das derzeit "heiss"-diskutierte Handyverbot an Schulen" sowie auf die Potentiale von Mobiltelefonen für das formelle und informelle Lernen.

Webquest Dossier Handy

 

Quellen:

 

Ohne Handy ins Bett

Im Klassenlager werden Mobiltelefone über Nacht eingesammelt - Im Schulzimmer sind sie verboten. 

Das St. Galler Tagblatt berichtet, dass im Januar Abtwiler OberstufenschülerInnen im Klassenlager das Handy über Nacht abgeben mussten. Als "Präventivmassnahme" - wie der stellvertretende Schulleiter erläuterte - hat ein Sekundarlehrer des Oberstufenzentrums Mülizelg die Mobiltelefone seiner "Schützlinge" über Nacht eingesammelt. Der Handy-Entzug dauerte von 22.00 bis nach dem Morgenessen. Zum Erstaunen der Lagerleitung stürzten sich die SchülerInnen nicht schon vor dem Frühstück auf ihre Handys. Auch gab es nach Aussage der Verantwortlichen keine Zwischenfälle und Reklamationen seitens der betroffenen SchülerInnen. Tagsüber konnten die Jugendlichen ihre Handys benutzen, da diese auf der Skipiste zur Sicherheit beitragen würden. Auch den RealschülerInnen des Oberstufenzentrums Grünau in Wittenbach droht ein ähnlicher Handy-Entzug im bevorstehenden Schneesportlager im März. Derzeit diskutiert die Lehrerschaft noch über mögliche Massnahmen, damit es nicht zu Missbräuchen mit dem Mobiltelefon komme. Gegen einen solchen Handy-Entzug im Schneesportlager sprechen sich die Wittenbacher RealschülerInnen vehement aus: "Das wäre der Horror", wettert ein Realschüler auf dem Pausenplatz. "Sonst nehme ich einfach ein zweites Gerät und eine zweite SIM-Karte mit", lautet seine Lösung.

In der Schulordnung geregelt

Das Handyverbot wird üblicherweise in der Schulordnung geregelt. Dort wird festgehalten, wann ein Telefon gebraucht werden darf und welche Strafe bei einem Missbrauch verhängt wird. Bei Verdacht auf ein Delikt darf die Lehrerschaft das Gerät sicherstellen, um es für die Untersuchung der Polizei zu übergeben. Darüber werden die Eltern informiert. Laut Yvonne Greminger von der St.Galler Jugendanwaltschaft sind solche Fälle "höchst selten". (jof)

Quelle: St. Galler Tagblatt vom 7. Februar 2007.

Das Thema "Handy-Verbot" ist also heiss!
So hat mich gestern eine Journalistin vom St. Galler Tagblatt angefragt, ob ich als erklärter Gegner von Handy-Verboten in der Schule der Zeitung ein Interview geben würde. Ein solches Interview folgt, sobald ich konkrete nutzbringende Einsatzmöglichkeiten von Mobiltelefonen im Unterricht präsentieren kann.

 

Ich bin gespannt auf die Kommentare meiner Blog-LeserInnen zum Thema "Handy-Entzug im Klassenlager" - Sinn oder Blödsinn?!

EU-Mobilfunkanbieter wollen mit Filtern Minderjährige vor Gewaltbildern und Pornos schützen

Das St. Galler Tagblatt meldet in der heutigen Ausgabe, dass die grossen EU-Mobilfunkbetreiber wie DebitelAG, Deutsche Telekom Gruppe, Orange Group, Telecom Italia S.p.A., Telefonica Moviles S.A. und Vodafone Limited freiwilling eine Vereinbarung zur Selbstkontrolle unterzeichnet haben, um Minderjährige in der Europäischen Union (EU) besser vor Pornographie und Gewaltbildern zu schützen.

Die Schweizer Mobilfunkbetreiber Swisscom Mobile, Orange und Sunrise haben hingegen bereits im Juni 2005 eine solche Selbstverpflichtung aufgestellt, bei der sie nur noch mit solchen Content-Anbietern Verträge abschliessen, welche diese Selbstverpflichtung auch wirklich erfüllen. Wie bereits früher in meinem Blog beschrieben, geht Swisscom Mobile noch einen Schritt weiter, in dem nur Personen über 18 Jahren SMS/MMS-Mehrwertdienste mit pornographischen Inhalten abrufen können. Dieser technische Filter ist ans Handy-Abo gekoppelt. Dieser Filter gegen Gewaltbilder und Pornographie nützt natürlich dann nichts mehr, wenn Erwachsene unbedacht ihre Handys an Minderjährige weitergeben: Eigenverantwortung ist auch hier weiterhin gefragt!

 

Gefahren des Handy-Gebrauchs für Minderjährige:

  • Handys erlauben Minderjährigen (noch teilweise) den Zugriff auf illegale pornographische oder gewaltverherrlichende Inhalte.
  • Mit den Handykammeras und Ortungsdiensten wie GPS wird die Privatsphäre Minderjähriger gefährdet.
  • Minderjährige können sich mit dem Handy gegenseitig tyrannisieren (Mobbing).
  • Handys werden auch zur Kontaktaufnahme mit Minderjährigen zwecks sexuellem Missbrauch verwendet.

Boardcast - Podcasts für Snowboarder

Boardcast - endlich mal wieder eine wirklich innovative Podcast-Idee!

Auch die anderen Kategorien zeigen, dass die "Podcast-Macher" von podcampus sich einiges überlegt haben - langweilig wird es den Studierenden im Hörsaal C HS2 jedenfalls sicherlich nicht! Podcasts an Hochschulen könnten insbesondere im Umfeld des Studienalltags an Bedeutung gewinnen.
Also: Überlegen wir uns doch, was unsere StudentInnen wirklich dazu bringt, einen Podcast zu abonnieren! Hier ist sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Boardcast

 

Quelle: http://www.podcampus.de/index.php?cat=Boardcast