Studie: Werbung in Podcasts wird zumeist akzeptiert

Im Rahmen einer Online-Umfrage hat Alexander Wunschel mit seiner Agentur Markendreiklang die Nutzung von Podcasts durchleuchtet.

Leider fehlen Zahlen zur Nutzung von Podcasts im Bildungsbereich!
Wer kann mir hier verbindliche Zahlen liefern?!

Demnach sind die deutschen Podcast-User überwiegend männlich (82 Prozent) und im Durchschnitt 29,4 Jahre alt. Der Anteil an Frauen steigt aber stetig.

Mehrheitlich sind die Podcast-Hörer beschäftigt in den Branchen IT, Telekommunikation, Medien, Marketing, Kommunikation sowie Forschung. Sie haben ein persönlich verfügbares, durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen von 1.474 Euro. Der ideale Podcast dauert 19,1 Minuten und erscheint im Wochenturnus. Rund 4,5 Stunden pro Woche beträgt der durchschnittliche Konsum der Internet-Radios.

Der typische Podcast-Nutzer abonniert bis zu 15 Sendungen und konsumiert regelmäßig zehn davon. Er tut diese überwiegend auf dem Weg zur Arbeit (76 Prozent), in den öffentlichen Verkehrsmitteln (61 Prozent), im Auto (42 Prozent) oder am Schreibtisch (78 Prozent).

Interessanterweise hätten 65 Prozent der Befragten kein Problem mit Werbung, sofern diese zum Thema passen würde. Ein Drittel der Befragten lehnten Werbung allerdings rundweg ab. Etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) würde für das Lieblings-Podcast auch zahlen. Vier Euro pro Monat oder 80 Cent pro Folge wären dabei kein Problem.

In zwei Erhebungswellen im Sommer 2006 und Herbst 2005 wurden insgesamt 3.023 Nutzer zum Thema Podcast befragt. Unterstützt wurde die Umfrage durch Hubert Burda Media Research.
 

Quelle: http://www.wuv.de/news/digbusiness/meldungen/2007/01/53159/index.php

 

Welches Handy-Verbotsschild darf es denn sein?!

Hier ein Beitrag an alle Handy-Verbotsapologeten:

Welches Handy-Verbotsschild darf es denn gerne sein?!

Wer entwirft mir ein Anti-Handyverbotsschild?!

 

Handyverbotsschild1 Handyverbotsschild2 Handyverbotsschild5

 

Handyverbotsschild3 Handyverbotsschild4

 

Quelle: http://www.safetymarking.ch

Lehrerverband ist gegen ein Handyverbot an Schulen

Meine Recherchen haben ergeben, dass ich auch in Bildungskreisen mit meiner ablehnenden Haltung gegenüber einem Handy-Verbot an Schulen nicht alleine dastehe:

Auch Franziska Peterhans, Zentralsekretärin des Dachverbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH), hält flächendeckende Verbote nicht für sinnvoll. Die Schüler müssten stattdessen den Umgang mit dem Handy erlernen.

Nur in Einzelfällen müssten die Schulen zu Verboten greifen können.

Angezeigt sei dies etwa, wenn es zu Problemen mit Gewalt oder Störungen des Unterrichts komme. «Dann sollten die Schulen Diskussionen führen und, falls nötig, mit einem Verbot reagieren können.»


Quelle: http://www.news.ch/print/264689/detail.htm

 

 

 

 

 

 

"10 Gründe gegen ein Handy-Verbot an der Schule"

Als Reaktion auf das drohende Verbot von Mobiltelefonen an den Schulen in Bayern hat Lars Weisbrod auf dem Redaktionsblog der Süddeutschen Zeitung "10 Gründe gegen ein Handy-Verbot an der Schule" niedergeschrieben. Nicht alle Argumente vermögen mich vollends zu überzeugen; zudem haben einige Gründe eher amüsanten Charakter. Ebenso spannend sind übriges auch die 129 Kommentare, die dieser Blogbeitrag provoziert hat.

2. Wie beim Pop kommt die Hysterie hier aus England, da wurde Happy Slapping erfunden – und zu einem bedrohlichen Phänomen gemacht. Der britische Forscher Graham Barnfield hat das angebliche Problem untersucht und ist zu dem Schluss gekommen: "Es gibt keine quantitative Analyse dazu. Im Internet kursieren immer dieselben 30 Spots, die Hälfte davon ist gestellt. Ich will hier bestimmt nichts kleinreden, warne aber nachdrücklich vor einer Hysterie." Außerdem sagt Barnfield: "Ich denke nicht, dass durch Happy Slapping neue Gewalt entsteht, sondern dass bestehende sichtbar gemacht wird". Oder anders ausgedrückt: Gewalt gab es immer, nur Kameras gibt es jetzt mehr.

4. Das Totschlagargument der Verbotsapologeten: "Wozu brauchen Schüler denn überhaupt Handys?" Diese rhetorische Frage könnte man jetzt ernst nehmen und ausführlich und fundiert beantworten: Es geht darum zu kommunizieren, und das ist wichtiger, als man sich das im CSU-Präsidium so vorstellt. Noch wichtiger ist aber: Rechtfertigungen sind überhaupt nicht nötig. Dass etwas überflüssig scheint, ist noch lange kein Grund dafür, es zu verbieten.

8. Handys sind außerdem unverzichtbare Notizzettel, wertvolles Fotoalbum, vollgepackter Terminkalender und erinnern daran, die Pille zu nehmen.

9. Ein Handyverbot würde die Eltern härter bestrafen, als alle anderen. Die sind nämlich die Einzigen, die den ganzen Tag anrufen, um zu überprüfen, ob ihr Schatz nicht in einer Alcopophölle gelandet ist.

10. Großangelegte Taschenkontrollen und Lehrer, die rumschreien, weil Christian und Susanne sich unter der Bank wieder Kurzmitteilungen geschrieben haben, halten den Betrieb länger auf als die Mobiltelefone an sich. Hier sollten die Universitäten Vorbild sein, dort ignorieren die Professoren nämlich sympathisch-arrogant jedes Handyklingen und keinen stört es, wenn ab und zu mal ein bisschen Polyphones durch den Raum schallt.

Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/289481

Handy-Verbot an der Schule Bühler - Schulareal zur suchtmittelfreien Zone erklärt

Das St. Galler Tagblatt teilt heute mit, dass die Schule Bühler das Schulareal zur "suchtmittelfreien Zone" erklärt hat und zudem während der Schulzeit ein Handy-Verbot gilt:

Handy-Verbot ab den Sportferien

Schulleiter Thomas Mainberger informierte über das Handy-Verbot, das ab den Sportferien gilt. Er stützte sich auf den Flyer "Gefahrenzone", mit denen die Ausserrhoder Kantonspolizei auf den Missbrauch des Handys aufmerksam macht.
So müssen Handys auf dem ganzen Schulareal während des Schulbetriebes von 7 bis 17 Uhr ausgeschaltet sein. Schülern, die sich nicht daran halten, kann das Handy im Wiederholungsfall für maximal fünf Tage abgenommen werden. "Wir sind überzeugt, dass diese Massnahme notwendig und zumutbar ist", erklärte der Schulleiter. Er regte die Eltern an, ab und zu die Handys ihrer Kinder zu kontrollieren. (Benno Gämperli)

Quelle: St. Galler Tagblatt vom 25. Januar 2007.

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist ein Handy-Verbot an den Schulen eine pädagogische Bankrotterklärung! Nun, ich warte nur darauf, bis die ersten Eltern gegen diesen Entscheid gerichtlich vorgehen. Ich habe sehr grosse Zweifel, ob die Schule eine solche Weisung mit entsprechender Massnahme überhaupt einfordern darf. Beinahe komisch wirkt auf mich auch die Aufforderung an die Eltern, die Handy ihrer Kids zu kontrollieren. Ich frage mich ernsthaft: Wenn die Schule es schon nicht schafft, den Kindern und Jugendlichen einen "sinnvollen" Gebrauch des Handys aufzuzeigen sowie die Inhalte auf den Handys der SchülerInnen zu kontrollieren, wie soll dies dann den Eltern gelingen?!

Es ist endlich an der Zeit, dass Bildungsverantwortliche anstatt Verbote auszusprechen, sich endlich ernsthafte Gedanken darüber machen, wie das Handy - auf das mittlerweile nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Eltern, Grosseltern und Lehrpersonen gleichermassen nicht mehr verzichten möchten - , nutzbringend als Lernmedien in der Schule und Zuhause eingesetzt werden kann. Die Zukunft ist mobil!

Schülerorganisationen gegen Handy-Verbot

(no title)

Nun wehrt sich auch die Union der Schülerorganisationen (USO) gegen das unsinnige Handyverbot auf Schularealen. Wie bereits an anderer Stelle erläutert ist ein solches Verbot eine pädagogische Bankrotterklärung.

Ein Handyverbot auf Schularealen ist nach Ansicht der Union der Schülerorganisationen (USO) unsinnig. Problematische Gewalt- und Sexbilder könnten nämlich genauso gut über andere Geräte, auf dem Schulweg oder in der Freizeit ausgetauscht werden.
Stattdessen fordert die USO die Schulen auf, den verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Medien zu lehren. Für den missbräuchlichen Umgang mit Handys an den Schulen sei ein Disziplinarreglement zu erlassen. Strafrechtliche Verstösse müssten angezeigt werden.

Ein Handyverbot würfe laut USO die Schülerinnen und Schüler höchstens zur Strategie "Werde ich nicht erwischt, so ist es kein Problem" verleiten. Ausserdem könnte es für die Schülerinnen und Schüler Nachteile haben. Denn viele Lehrbetriebe, Arbeitgeber und weitere zukunftsentscheidende Stellen setzten heutzutage voraus, dass man während den Bürozeiten erreicht werden könne. (sda).

Quelle: St. Galler-Tagblatt vom 19.1.2007.

Apple's iPhone für den Unterricht?

iPhones

Quelle: http://www.apple.com/iphone/

 

Nachdem die iPhone-Newswelle nun etwas verklungen ist, habe ich endlich auch Zeit gefunden, mir einige Gedanken über das vielgepriesene iPhone zu machen. Gemäss den Versprechungen von Steve Jobs vereint das iPhone gleich drei Produkte: a revolutionary mobile phone, a widescreen iPod with touch controls, and a breakthrough Internet communications device with desktop-class email, web browsing, maps, and searching — into one small and lightweight handheld device

Was wünscht man sich eigentlich noch mehr für das Unterrichten im 21. Jahrhundert?! Anscheinend ist auch E-Portfolio-Guru Helen Barrett sehr vom iPhone begeistert und kann es sich als ideales Werkzeug für den Unterricht und zur Unterstützung von Lernprozessen mit E-Portolios vorstellen. Es bleibt nur zu hoffen, dass auch andere Smartphone-Anbieter sich an die Entwicklung von innovativen mobilen Geräten machen, damit die noch unerschwinglichen Preise - in den USA soll das iPhone "nur" $599 exkl. dem obligatorischen Zweijahresvertrag kosten - für SchülerInnen fallen. Die Zukunft ist mobil - mit oder ohne iPhone :-)

 

Lernen mit dem Handy

FOCUS-Online-Autorin Katrin Protze hat einen interessanten Artikel über das Lernen mit dem Handy verfasst.

Lernen mit dem Handy

Immer nur sinnlos daddeln auf dem Handy? Es geht auch anders: Vokabeln pauken oder für den Auto- und Segelführerschein lernen ist jetzt auch mit dem Mobiltelefon möglich. Dafür gibt es kleine Programme aus dem Internet. 

Einen Klick wert sind die nachfolgende Adressen zu einer Vielzahl von Mobile Learning Angeboten:

Spannend sind besonders die folgenden Aussagen über die noch magelnde Akzeptanz bei den Verbrauchern. Selbstredend natürlich, dass sich Mobile Learning nicht für komplexe Lernzusammenhänge eignet:

Als größtes Hemmnis für eine schnelle Verbreitung von mobilen Lernangeboten sehen Experten die noch mangelnde Akzeptanz bei Verbrauchern: „Die meisten Menschen können sich unter Mobile Learning noch nicht viel vorstellen und haben Bedenken, dass bei der Nutzung des Services unkontrolliert Kosten anfallen“, sagt Maciej Kuszpa, Geschäftsführer von Peperoni Mobile. Kuszpa entwickelt mobile Lernangebote für Studenten der Fernuniversität Hagen. Rund 15 Prozent der circa 600 Studenten, die dort mobile Lernmodule zur Verfügung gestellt bekommen, nutzen das Angebot.

Trotz der immer größeren Beliebtheit von Handy-Lernprogrammen wird das mobile Pauken die Wissensvermittlung durch Seminare oder Lehrbücher nicht ersetzen: „Mobiles Lernen taugt nicht für komplexe Lernzusammenhänge – auf dem Display lassen sich nur Infoschnipsel, aber keine ganzen Lernszenarien abbilden“, so Kuszpa.

Tipp via Klippundklar-Blog