Schweizer Tagesschau fürs Handy

Tagesschau fürs Handy 

Der PCtipp-Newsletter informiert, dass in Zusammenarbeit mit Swisscom das Schweizer Fernsehen (SF) und der Westschweizer Sender TSR seit heute eine spezielle Handy-Version der Tagesschau lanciert hat:

Die neue «SF Tagesschau 100 Sekunden» bzw. «TSR Le Journal 100 secondes» wird von Montag bis Freitag stündlich von 7.00 bis 23.00 Uhr aktualisiert, an den Wochenenden und Feiertagen von 8.00 bis 23.00 Uhr. Laut Anbietern deckt sie alle wichtigen Meldungen sowie die Wetterprognosen ab. Bis zum 31. Januar 2007 könne das neue Format während 30 Tagen kostenlos von Swisscom-Abonnenten getestet werden. Danach fallen neun Franken pro Monat oder einen Franken pro Sendung an. Zum Empfang wird ein UMTS- oder EDGE-fähiges Handy benötigt. Als Zusatzdienst bietet Swisscom einen SMS-Alarm an, der täglich um 17.00 Uhr über die wichtigsten Schlagzeilen informiert.

 

 

Handy-Emulator dotmobi - mobile internet switched on

Von Dennis habe ich diesen wertvollen Tipp erhalte. Mit dem Handy-Emulator dotmobi - mobile internet switched on lässt sich der Handy-Bildschirm (Skins: Sony K750 und Nokia n70) emulieren und somit Mobiles Internet via Notebook und Beamer den NutzerInnen präsentieren:

Emmulator dot.mobi

Bildquelle: Blog MobileatSchool: http://mobileatschool.kaywa.ch

Buy Mobile - mit dem Handy einen Kurs bezahlen

Der Siegeszug von 2Bar-Codes scheint unaufhaltsam!
Die Schweizer Mobile-Pionierin KAYWA AG hat zusammen mit der SMI ACADEMY m.W. erstmals in der Schweiz einen Kurs Mobile Marketing Seminar - Die Klassiker SMS + MMS ausgeschrieben, den man auch sofort Mobile entweder via SMS oder via QR-Code bezahlen kann.

Vermutlich wird es noch einige Zeit dauern, bis Mobile Billing sich auch für den Bildungsbereich durchsetzen wird; ein erster Anfang ist aber gemacht:

Buy Mobile

Juhuiii - das 100-Dollar-Laptop ist da!

Gratulation! Nach langer und intensiver Vorbereitungszeit, ist es dem Initiator Nicolas Negroponte und seinem Team nun doch noch gelungen: Quanta hat die ersten zehn Exemplare (Produktionsmuster) des OLPC (One Laptop Per Child), auch bekannt unter dem Namen 100-Dollar-Laptop, ausgeliefert. In Kürze soll die Serienproduktion anlaufen.

Mehr Details unter folgenden Adressen:
- http://neuerdings.com
- Homepage von OLPC

Der richtige Schutz fürs Handy und den PDA

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet eine kostenlose Broschüre zum Download an, die über Bedrohungen und Schutzmassnahmen für mobile Endgeräte informiert.
Die Broschüre «Mobile Endgeräte und mobile Applikationen: Sicherheitsgefährdung und Schutzmassnahmen» erläutert laut BSI Schutztechniken und mögliche Bedrohungen. Sie richte sich sowohl an Endbenutzer als auch an IT-Verantwortliche. Das rund 44 Seiten starke Papier kann als PDF-Dokument von der Website des BSI heruntergeladen werden.

Quelle: PCTipp-Newsletter vom 22. November 2006.

100-Dollar-Laptop nun doch teurer?!

Der PCTipp-Newsletter meldet soeben, dass das 100-Dollar-Laptop (OLPC) nun nahezu 150 US-Dollar kosten könnte. Das wäre natürlich wirklich sehr schade; denn 100 Dollar oder 150 Dollar sind natürlich gerade für diese Menschen kein Pappenstil. Ausserdem hoffe ich, dass das OLPC-Projekt nun doch langsam aber sicher abhebt; andernfalls könnte die Initianten die Zeit einholen.

Die Initianten des 100-Dollar-Laptop-Projektes haben eingestanden, dass die Produktion des Billig-Rechners nun doch teurer werde. Die Initianten hinter dem Projekt «One Laptop per Child» (OLPC) haben gesagt, dass der Preis des Billig-Laptops eher bei 150 statt bei 100 US-Dollar zu liegen kommt. Laut Herstellern fallen die Kosten für die Batterie und das Display höher aus als erwartet. Bis 2008 will man den Preis aber auf die angekündigten 100 US-Dollar gesenkt haben. Das Interesse an dem günstigen Notebook ist überdurchschnittlich gross. Gemäss Initianten sind bereits über 5 Millionen Rechner bestellt worden.

Zu den frühere Beiträgen zum Thema "One Laptop per Child (OLPC)".

Einige Gedanken zum Mobile Learning Day in Hagen

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Bildquelle: Arcadeon. Haus der Wissenschaft und Weiterbildung, Hagen.

Ich habe gestern den Mobile Learning Day des Mobile Education Center of Excellence der FernUniversität in Hagen besucht. Die Tagung war mit über 100 BesucherInnen – Herr Maciej Kuszpa vom Organisationsteam hat etwa die Hälfte erwartet - sehr gut besucht. Inhaltlich habe ich etwas die konkreten Praxisprojekte vermisst. Einige Anbieter (afelio, sms coaching, bango) haben wie so üblich versucht, ihre Produkte zu vermarkten.

Dennoch hat mir der Mobile Learning Day einige aufschlussreiche Aspekte aufgezeigt. So unter anderem, wo wir heute bezüglich des Mobilen Lernens in der gesamten deutschsprachigen Bildungslandschaft stehen:
Wir stecken noch tief in den Kinderschuhen!

Herausgestochen ist am Mobile Learning Day der Beitrag Deutsch für Fans und Touristen - Mobiles Lernen für mobile Menschen von André Moeller, der konkret über die mobile Content-Produktion der Deutschen Welle berichtete. Hier wurde kostenloser mobiler Content speziell für die Fans und Touristen der Fussball-WM entwickelt. Wobei die Fussball-Fans zu Alltagssituationen jederzeit bei Bedarf einen Deutschsprachkurs übers Handy abrufen konnten.
Spannend aber etwas zu wenig fokussiert war auch das Referat Contextualized Learning with Mobile Devices von Marcus Specht vom Educational Technology Expertise Centre von der Open Universiteit Nederland. Marcus Specht hat in seinem Referat einige interessante Forschungsergebnisse zu pädagogischen Aspekten und zahlreiche (Forschungs-)Projekte aus dem Mobile Learning Umfeld aus Holland präsentiert. Besonders gefallen hat mir bei seinen Ausführungen, dass diese Projekte auch mit Schüler/innen wirklich erprobt wurden.
Erfrischen und aufschlussreich war auch das Referat Das Phänomen nutzen: Handys als Lernmaschinen von Karsten Meier von der Firma handylearn projects . Karsten Meier hat u.a. folgende kostenpflichtige Java-Projekte entwickelt: Prüfungsvorbereitung für den Segelschein, Lernen für das Medizinstudium, Virtuelles Gedächtnistraining und Mathematische Simulation.

Erkenntnisreich waren für mich aber besonders die Erfahrungen mit mobilen E-Learning, welche in den letzten Jahren an der Mobile Education Center of Excellence der FernUniversität in Hagen gemacht wurden. Der Initiant des Mobile Learning Day Maciej Kuszpa berichte in seinem Referat Mobile Learning in der Wirtschaft – Status quo 2006 und besonders im Artikel Manager lernen mit dem Handy – Erfahrungen mit mobilem E-Learning in der Weiterbildung von Führungskräften (in: Andreas Hohenstein/Karl Wilbers (Hrsg.) Handbuch E-Learning. Expertenwissen aus Wissenschaft und Praxis. 13. Erg. Lfg. August 2005) ausführlich und offen über die gemachten positiven und negativen Erfahrungen mit dem Mobile Learning. Dabei wurde u.a. die Erkenntnis gewonnen, dass sich das Mobile Learning bei den Studierenden eher für die Nachbearbeitung von bekannten Inhalten eignet, als für das Erlernen von neuen Lerninhalten. Zudem muss beim Lernen an jedem Ort und zu jeder Zeit stets die Lernumgebung mitberücksichtigt werden.
Als vorläufiges Fazit könnte gelten: „Das grosse Potential sowohl für Lernende wie auch für Lehrende ist heute zwar unbestritten, gleichwohl steckt aber das Lernen mit mobilen Endgeräten noch in den Kinderschuhen. Es muss in diesem Feld noch viel Pionierarbeit geleistet, viel ausprobiert und viel verbessert werden – insbesondere in enger Zusammenarbeit mit den Lernenden.“

Ich werde in den nächsten Tagen zudem das Autorentool Mobile Learning Maker v1.0 testen, welches alle Teilnehmenden von der FernUniversität Hagen als Präsent erhalten haben. Mit diesem Autorentool lassen sich kurze Module in der Form von Lückentext, Multiple-Choice- und Richtig/Falsch-Aufgaben für die Überprüfung des Lernerfolges.

Abschliessend einige Merksätze, die ich mir am Mobile Learning Day notiert habe:
  • Mobile Learning – hier ist das Lernen mit mobilen Geräten wie Handys, Handhelds, Smartphones gemeint und nicht das Lernen mit Notebooks – wird zwar von vielen propagiert, aber nur von wenigen bislang auch wirklich praktiziert!
  • Mobile Learning wird sich nur dann durchsetzen können, wenn die Mobilfunkbetreiber wie z.B. in England eine Flaterate anbieten!
  • Mobile Learning kann immer nur eine Ergänzung zu anderen Lernformen sein!
  • Mobile Learning wird zur Unterstützung im Selbststudium zunehmend an Bedeutung gewinnen!
  • Mobile Learning ermöglicht lebenslanges Lernen an jedem Ort und zu jeder Zeit. Wir brauchen aber auch Lernoasen, in denen wir nicht lernen, sondern einfach sind!

Der Knowledge Pulse® integriert Lernen in die tägliche Routine

Am Vorabend des Mobile Learning Day in Hagen habe ich Christian Bablik, Projektleiter des Knowledge Pulse, von den Research Studios Austria getroffen. Ich habe mir diese Anwendung bereits im Frühling an der Mobile Learning Arena an der Learn Tec in Karlsruhe angesehen. Besonders für das Üben und Vertiefen von Lerninhalten scheint mir der Knowledge Pulse eine interessante Lösung zu sein. Bislang wurde der Knowledge Pulse in einigen Praxisprojekten erprobt:

- Sprachenlernen am Handy
- Erfolgreicher zur Qualitäts-Zertifizierung
- Werden Sie zum Rechtschreibprofi
- Das Handy als Gesundheitscoach
- CME-Weiterbildung in der Pneumologie

Knowledge Pulse


So funktioniert der Knowledge Pulse®
  • Client-Server basierte Softwaresoftware – Die Intelligenz liegt am Server, und auch der Kursinhalt
  • Der Server kommuniziert mit Ihrem mobilen Deivce über Internet
  • Er sendet kleine "Micro-Lektionen" in Form von Flashcards mit Testfragen an Ihr Mobiltelefon, Ihren PC oder PDA
  • Die Fragen tauchen nur auf, wenn sich das Gerät im Stand-by-Modus befindet
  • Bevor Sie einen Anruf tätigen oder am PC weiterarbeiten, können Sie ein oder mehrere Testfragen beantworten oder den Kurs verlassen
    Sie können selbst konfigurieren, wieviele Fragen pro Lektion angeboten werden sollen
  • Die nächsten Fragen orientieren sich an den bisher beantworteten
  • Intelligente Mathematik in der Software errechnet den Lernfortschritt und passt die Fragewiederholungen an

Lernen wenn’s passt
Der Knowledge Pulse® ist besonders wirksam wenn er über ein Handy aufgerufen und die Lernschritte somit auch mobil und jederzeit gemacht werden können. Das Lernen wird in einer neuartigen Weise in Arbeitsalltag oder Freizeit integriert und Lernschritte können einfach zwischendurch, ohne größeren Suchaufwand und ohne spezielle Lern-Umgebung absolviert werden. Dieser Ansatz des Mikrolernens und die Technologie des Knowledge Pulse® wird schon in der Ausbildung von Qualitätsmanagern von der Quality Austria oder für Rechtschreib-Updates eingesetzt. Das Prüfungswissen wird immer in kleine Einheiten zerlegt und kommt kontinuierlich und zeitgerecht mit dem Knowledge Pulse®: „Damit sollte man eigentlich jeden Test schaffen“, ist Bruck überzeugt. Das Team des Research Studios eLearning Environments entwickelte das Konzept des integrierten Mikro-Lernens, das durch die Aufteilung in kleine Lerneinheiten nachhaltig wirkt. Durchschnittlich werden bis zu 20 Lernaktivitäten pro Tag so absolviert. Frei von schulischem Drill, mit einem spielerischen Element kommt auch automatisch der Ehrgeiz: „Noch schnell eine Frage richtig zu beantworten oder eine Sprachwendung gut zu beherrschen, das macht Spaß und motiviert“, sind die Projektleiter Christian Bablick und Silvia Gstrein überzeugt.

Quelle: http://www.knowledgepulse.com

Heute - die Pädagogische Hochschule Rorschach zu sehen auf 3sat

neues.spezial


Heute Sonntag um 16.30 war es endlich soweit: Die Reportage über das Podcasting an der Pädagogischen Hochschule Rorschach wurde im der Sendung neues.Spezial "Die Medienrevolution im Netz - Blogger und Podcaster" auf dem Sender 3sat ausgestrahlt.

Die Reportage über das Podcasting an der PHR kann hier für den iPod (MPEG-4, ca. 6.5 MB) heruntergeladen oder via Browser angeschaut werden. Die komplette Sendung steht auf 3SAT via Web-TV als Streaming-Video zur Verfügung.

Die Sendung wird wiederholt am:
- Montag: 07:00 (3sat)
- Montag: 09:45 (3sat)
- Dienstag: 01:50 Uhr (ZDF)
- Donnerstag: 15:15 Uhr (ZDF Infokanal)


In der Pädagogische Hochschule im schweizerischen Rorschach am Bodensee werden die angehenden Lehrer fit gemacht für ihre Schülergeneration. In einem Unterrichtsmodul sollen die Schüler lernen, Podcast selbst zu produzieren und pädagogisch sinnvoll einzusetzen. Nach eine Einführung, in der Dozent Hoffmann die Basics des Podcasting erklärt, dürfen die Studenten loslegen.

Helen und Silvia haben sich zum Beispiel den Bauernhof-Podcast ausgedacht, ein Podcast für Kinder, die wenig Berührung mit dem Land haben. Mit Laptop und Micro ausgerüstet verbinden die Studentinnen zuvor aufgenommene Tierstimmen mit einem kleinen Erklärtext. Der Podcast ist dann auf der Hochschulseite abrufbar.

Prof. Martin Hofmann, Dozent Pädagogische Hochschule Rorschach:
“Die Bildungsforscher der OECD haben die interaktive Anwendung von Medien als eine der drei zentralen Kategorien von Schlüsselkompetenzen definiert. Und eine solche Schlüsselkompetenz ist beispielsweise die interaktive Anwendung von Technologien, Tools. Und ohne dieses Wissen – so die Bildungsforscher der OECD - werden Menschen in unserer Gesellschaft Mühe haben, zu partizipieren.“

Quelle: http://www.3sat.de/neues.html
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