Gewaltvideos auf SchülerInnenhandys (Empfehlungen)

Unter www.polizeiberatung.de findet sich ein Merkblatt (Empfehlungen) zu Gewaltvideos auf SchülerInnenhandys:

Mit zunehmender Verbreitung der privaten Nutzung des Internets häufen sich Meldungen über Fälle, in denen Videoaufzeichnungen von realen Gewalt- und Tötungshandlungen auf Webseiten oder auf Handys von Kindern und Jugendlichen gelangen. In aller Regel bestehen solche Videosequenzen aus nur wenigen Sekunden Filmmaterial. Dargestellt bzw. dokumentiert werden darin immer wieder Akte brutaler Körperverletzung und Tötung – von der Vergewaltigung bis hin zur grausamen Hinrichtung.

Hier das Merkblatt Gewaltvideos zum Download.

Weitere hilfreiche Tipps zum Thema finden sich im Internet unter www.handywissen.info (für Eltern und Fachkräfte) und www.handysektor.de (für Jugendliche).

Umfrage zu Handys an Schweizer Schulen

Auf dem Blog Klipp und Klar habe ich nachstehende Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Coop-Zeitung bezüglich "Handys an Schulen" gefunden:

Handys an Schulen: Ja oder nein?
Insgesamt sind 86 Prozent der Schweizer Bevölkerung dafür, dass Handys an Schulen eingeschränkt werden: 32 Prozent sind für ein generelles Verbot auf dem ganzen Schulareal, 54 Prozent für ein Verbot im Unterricht. Nur 12 Prozent wollen das Natel an Schulen überall erlauben.

http://www.coopzeitung.ch/pdfdata/cz/fdw/200634.pdf

Eine Interpretation der Ergebnisse folgt später...

Mobile-Soap - "Mittendrin - Berlin rockt"

"Mittendrin - Berlin rockt" ist die erste Mobile-Soap Deutschlands. Zweimal täglich können die rund 46'000 registrierten Abonnenten die Fotos um eine Clique junger Berliner verfolgen. Die Foto-Lovestory kann auch aufs Handy versandt werden; wobei für 1,99 Euro pro Woche jeweils täglich 10 Fotos auf das Handy gesandt werden. Für O2-Abonnenten ist das Angebot sogar gratis. Zudem laufen erste Versuche mit Bewegtbildern auf dem Handy-TV.

Mittendrin - Berlin rockt

DenCity.net - ein QR-Projekt am Lehrstuhl für Städtebau und Landesplanung der RWTH Aachen

Spannend! Nachdem sich in Japan und Frankreich QR-Codes in diversen Bereichen des öffentlichen Lebens (z.B. Fahrpläne der U-Bahn mit QR-Codes) Anwendung finden, entdeckt nun auch Deutschland mit dem Projekt denCity.net das Potential von QR-Codes. An dieser Stelle soll auf wieder mal auf unser Mobile Learning Projekt Tagging the Historical Rorschach hingewiesen werden, das wir im letzten Semester mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Rorschach durchgeführt haben. Doch nun zurück zum Projekt denCity-net, welches natürlich noch einen grossen Schritt weiter geht:

DenCity.net


Kurzbeschreibung
denCity.net schafft ein virtuelles Netz der realen Orte.
QR codes (2D Barcodes) kennzeichnen Orte, Gebäude, urbane Plätze. Dein Handy kann diese Codes lesen. Mach einfach ein Foto vom tag (QR-Code), um Dich bei denCity.net einzuloggen.
denCity.net speichert lokalspezifische Informationen.
Der Barcode ist der Schlüssel zu einem Netzwerk von Orten. Einmal fotografiert, kannst Du immer wieder an die Orte zurückkehren...virtuell. Die Stadt in Deiner Hosentasche.
Jeder kann Orte informieren und somit neue denCity-sites schaffen. Log Dich dafür einfach auf denCity.net ein, markiere den Punkt auf der Karte und drucke den QR-Code aus, den Du vom System bekommst. Dann musst Du ihn nur noch an Ort und Stelle anbringen.

Tipp: All about mobile Life

Uni Osnabrück podcastet Vorlesungen

Ich bin skeptisch, ob solche Podcasts zu Vorlesungen wie jene der Universität Osnabrück an Hochschulen Erfolg haben bzw. wirklich Sinn machen! Denn, welche Studentin, welcher Student möchte schon unterwegs über einen iPod oder einen anderen MP3-Player eine 90-minütige Vorlesung als Konserve anhören?! Die KollegInnen an der Uni Osnabrück betonen zwar, dass die Podcasts als Add-On zur Präsenzveranstaltung gedacht seien. Dadurch hätten die Studierenden die Möglichkeit, sich versäumte Vorlesungen anzuhören oder diesen zur Klausur- und Prüfungsvorbereitung zu benutzen. Der Podcast verstehe sich als Ergänzung zur Präsenzlehre, solle diese aber nicht ersetzen. Die Podcasts aus Osnabrück sind zwar sehr professionell gemacht und enthalten auch die in der Vorlesung gezeigten PP-Folien in einer guten Qualität; ob sich allerdings Aufwand und Ertrag für alle Beteiligten wirklich auch lohnt, scheint mir fraglich. Aber immerhin ist es ein erster Schritt ins Zeitalter des "Audiovisuellen Lernens"!

Sinnvoller wäre m.E., wenn zur Vorlesung ein 5-minütiger "Lern-Podcast" zur Vertiefung des Lerninhalts mit Fragen und Antworten zur Vorlesung angeboten würde! Vielleicht schaffen wir es ja an der Pädagogischen Hochschule Rorschach im Wintersemester 2006/07 beispielhaft einen solchen Podcast zu produzieren :-)


US-amerikanische Universitäten wie etwa die renommierte Stanford University bieten schon längere Zeit verschiedene Vorlesungen als Podcast an. Nun möchte die Universität Osnabrück "die innovativen Entwicklungen der ausländischen Hochschule verfolgen und frühzeitig erproben, um (...) (den) Studierenden zeitgemässe Lehrformen zu bieten". So sollen in Kürze durch das Zentrum zur Unterstützung virtueller Lehre der Universität Onsnabrück (virtUOS ebenfalls Vorlesungen als Podcast) bereitgestellt und sogar eigens für dieses Medium Inhalte entwickelt werden.

Quelle: iPodLOVE, 3/2006.

Lernen mit Wikipedia beim Joggen – Webbasierter Dienst generiert gesprochenen Text aus dem Online-Lexikon

Mit PediaPhon lassen sich MP3-Dateien, Playlists und Podcasts automatisch aus dem deutschsprachigen Wikipedia durch Sprachsynthese generieren!

Wie hoch ist wohl der Lerneffekt, wenn wir Informationen künftig vermehrt hören anstatt sie zu lesen?!

Pediaphon

Sich bei der Reise in den Urlaub oder während sportlicher Aktivitäten mit Hörbüchern die Zeit zu vertreiben, ist für viele inzwischen schon eine Selbstverständlichkeit. Mit einer neuen Technik von der Fernuniversität Hagen können sich Interessierte jetzt unterwegs auch Artikel der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia vorlesen lassen. Das so genannte Pediaphon, das der der Ingenieur Andreas Bischoff vom Lehrgebiet Prozesssteuerung und Regelungstechnik entwickelt hat, verwandelt die Texte des Lexikons in gesprochene MP3-Dateien und Podcasts.
Möglich macht diese Technik die Open-Source-Software "MBROLA" und "txt2pho", die der Hagener Wissenschaftler um ein Internetmodul erweitert hat, welches Webseiten vorliest und MP3-Dateien aus den Texten generiert.
Mit dem Button "Höre Wikipedia-Artikel" beginnt die Sprachausgabe der erzeugten MP3-Datei sofort per Stream. Wie der Hagener Wissenschaftler mitteilte, sei der Artikel auch mit langsamen Internetverbindungen unverzerrt zu hören - vorausgesetzt ein geeignetes Abspielprogramm ist installiert. Nutzer können die Datei auch auf ihren MP3-Player übertragen und später anhören. Allerdings klingt die Sprachausgabe noch ziemlich synthetisch.
Das Pediaphon ist ein Beitrag zum Wikiprojekt "Gesprochene Wikipedia". Technisch realisiert wurde der kostenfreie Dienst mit Hilfe von Open Source-Software. Betrieben wird er am Lehrgebiet Prozesssteuerung und Regelungstechnik der FernUniversität in Hagen.

Quelle: Newsletter E-Learning 6/2006, 6. Jahrgang.

Interessante QR-Code Anwendung für die Schule

Obwohl wir bei uns in der Schweiz wohl noch einige Zeit auf den breiten Einsatz von QR-Codes und Social Software in der Schule warten müssen, scheint mir nachstehender Hinweis für die Pionniere unter uns doch sehr interessant zu sein:

QR Codes could be used to transmit whole sets of resources for homework tasks, by displaying this on the projector at the end of the lesson and getting students to snap it. When they get home, they gain access to that particular tranche of the del.icio.us page, for example, where all their resources lie.

Tipp: All about Mobile Life
Quelle: Ewan's Copying down? Just use QR