Handheld-Woche an der PHSolothurn

Beat Döbeli berichtet in seinem Weblog über den aktuellen Stand seines Handheld-Projekts, welches in der Primarschule Wangen bei Olten als Diplomarbeit von Studierenden durchgeführt wurde. Wir sind natürlich sehr gespannt auf die Ergebnisse! Ausserdem berichtet er über das neue Buch von Anton Ritter: ppc@school. Kleine Computer für kleine Hände.

Besonders gut gefällt mir auch Beats Begründung und Visualisierung zur Unausweichlichkeit von persönlichen Geräten, die ich voll und ganz unterschreiben kann:
Bald werden alle Schülerinnen und Schüler ihren persönlichen Computer zum Lernen besitzen, sei dies nun ein Handheld, ein UMPC, ein Handy oder ein WAI*.

Ach ja: WAI bedeutet "Was Auch Immer" ;-)

iTunes Agent

iTunes arbeitet nur mit dem iPod. Dieses Programm macht iTunes weniger xenophob: Es befähigt iTunes, Musik mit beliebigen anderen MP3-Playern zu synchronisieren. iTunes Agent erstellt automatisch eine neue Playliste für den fremden Player und synchronisiert das Gerät.

iTunes Agent

Download unter: http://ita.sourceforge.net

Fernsehen zum Einstecken

Pinnacle macht es Fussballsüchtigen einfach, die WM zu überleben: Die Firma bringt einen Fernsehempfänger zum Einstecken in den USB-Anschluss von PCs und Notebooks auf den Markt. Der USB-Stick ermöglicht es, DVB-T und analoge Sender auf dem Laptop oder Desktopcomputer zu empfangen. Eine kleine Stabantenne und eine Mini-Fernbedienung liegen bei. Das Fernsehsignal lässt sich auf Knopfdruck auch gleich aufzeichnen. Preis: rund 150 Franken.
Quelle: anthrazit 7/2006.

Schoolpodcast: Podcasting für den Unterricht

Schoolpodcast


Quelle: http://schoolpodcast.phrblog.kaywa.ch/

Die Studierenden der Pädagogischen Hochschule Rorschach haben während dem Sommersemester 2006 mit Podcasting für den Unterricht experimentiert. Bei diesen Podcast-Beispielen für den Unterricht ging es primär darum, dass die zukünftigen Lehrpersonen sich Gedanken machen, wie mobile Lernobjekte für den Unterricht von morgen produziert werden können. Im Mittelpunkt stand also nicht eine hochwertige Audio- oder Videoproduktion, sondern vielmehr die Idee, welche hinter den Podcast-Beispielen steckt; es handelt sich also um erste Podcast-Entwürfe für den Unterricht aller Schulstufen!

Eine Auswahl an Beispielen
Tiergeräusche (Basisstufe 4-8)
Bauernhoftierstimmen (Basisstufe 4-8)
Di sibä Rabä (Basisstufe 4-8)
Textverständnis II (Unterstufe 6-10)
Vogelstimmen (Unterstufe 6-10)
A little mouse (Mittelstufe 8-12)
Wir schreiben ein Diktat (Mittelstufe 8-12)
alle Beispiele

Ich bin sehr gespannt auf die Präsentationen der Podcast-Beispiele, welche diese Woche durch die Studierenden stattfinden. Ein herzliches Dankeschön geht an Jérome und Roger vom KAYWA-Team, die uns einen Weblog als Podcast-Plattform umgebaut haben!

QR-Code Generator von Kaywa

Kaywa hat heute seinen QR-Code Generator publik gemacht. Der noch fehlende QR-Code Reader (2 Bar-Code-Scanner) für das Handy soll in den nächsten Tagen folgen.

QR-Code Generator

Quelle: http://qrcode.kaywa.com/

So sieht der QR-Code der URL meines Weblogs «Mobile at School» aus:
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So sieht der QR-Code eines Willkommens-Textes aus:
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So sieht der QR-Code einer Handy-Nummer aus:
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Wer kann mir sagen, wofür ein QR-Code fürs SMS dient?!
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SF-Bildungspilot bald via Bluewin TV?

Bluewin TV

Seit gut einem Monat habe ich privat Bluewin TV 300 abonniert und bin begeistert vom Konzept.

Mit Bluewin TV 300 bestimmen Sie in Eigenregie, wann Sie was sehen möchten. Mit Funktionen wie Live-Pause, Serien- und Fernprogrammierung via Internet oder Handy gestalten Sie Ihr Fernseherlebnis nach Ihren Vorstellungen.
Mein einziges Problem ist, dass ich zu wenig Zeit finde, um die aufgenommenen Sendungen auch wirklich anzusehen ;-)

Warum blogge ich dies?!
An der Stiftungsratsversammlung der Schweizerischen Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote (SSAB) vom vergangenen Freitag in Bern hat Fernsehdirektorin Ingrid Deltenre vor Ihrer Präsentation über den zukünftigen "SF Bildungspilot: Die Drehscheibe für Wissen und Bildung" auch über die Fernsehzukunft berichtet und dabei drei wesentlichen Trends erwähnt:
- Spektakel in den Wohnzimmern (z.B. DVB-T; 16:9; HDTV)
- Mobile TV (z.B. Tagesschau und andere Sendungen für UMTS-fähige Handys)
- Drag-and-drop: oder einfach, alles on demand (z.B. TV-Inhalte «on demand» via Bluewin TV?!)

Besonders beim Trend "On demand" sieht Frau Deltenre das grösste Potential für den Bereich Bildung und Wissen beim Schweizer Fernsehen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass künftig die SF-Bildungsangebote beispielsweise über Bluewin TV bereitgestellt werden. Die Bedienung von Bluewin TV ist einfach und das Programmangebot lässt sich schon heute über den Fernseher, das Internet und via Handy suchen bzw. eine Aufnahme programmieren!

Björn Walter (2006): Podcasting

Da Buch "Podcasting" von Björn Walter ist gut geeinget für den Podcasting-Neuling bzw. um einzelne Themen zum Podcasting nachzulesen. Vermutlich wird aber niemand das ganze Buch von A bis Z durchlesen, weil gewisse Themen schneller und einfach durch einfaches Ausprobieren erschlossen werden.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Radio zum Mitnehmen: Podcasts finden, abonnieren & übertragen.
- Speakers Corner: Podcasts erstellen, veröffentlichen & aufpeppen.
- Tipps und Tricks: Formate, Codecs, Software, Hardware & Co.

Das Buch enthält zudem als Beigabe eine CD mit Demos, Free- und Shareware zu Download, Aufnahme, Konvertierung, Audioschnitt, Upload etc.

Blick-Leser als Handy-Reporter

Neueste Schweizer Studie belegt: Kein Einfluss durch Strahlen

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In der aktuellen Ausgabe des Tagblatt vom Mittwoch, 7. Juni 2006 berichtet der Wissenschafts-Journalist Bruno Knellwolf über die neueste Studie in Sachen Strahlung durch Mobilfunk-Antennen:

Kein Einfluss durch Strahlung
Neue Studie: UMTS-Antennen stören nicht

Die Strahlung von UMTS-Mobilfunk-Antennen hat keinen negativen Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden, sagen Schweizer Forscher. Damit widerlegen sie die Resultate einer Studie aus Holland.
Ich habe bereits an anderer Stelle http://mobileatschool.kaywa.ch/p7.html über den Einfluss von Strahlen von Mobilfunk-Antennen berichtet. Im Jahr 2003 hatte eine Studie über die elektromagnetische Strahlung, welche das holländische TNO-Untersuchungslabor durchführte, für Schlagzeilen gesorgt. Die TNO-Studie konnte bereits damals zwar keinen Einfluss auf das Wohlbefinden der Versuchspersonen durch die ältere GSM-Strahlung nachweisen; bei der UMTS-Strahlung hingegen schon. Als Folge der TNO-Studie hatten mehrere Gemeinden ein Moratorium für den Bau neuer Mobilfunkantennen verhängt.

Ein Schweizer Forscher-Team, welches die höllandischen Resultate mit einem etwas veränderten Forschungsdesign überprüfte, konnte nun aber auch bei der UMTS-Strahlung keine Veränderung des Wohlbefindens der Probanden (33 elektosensible und 84 nicht-elektrosensible Personen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren) feststellen. Auch konnte kein konsistenter Einfluss auf kognitive Leistungen wie Aufmerksamkeit, Reaktionszeiten und Erinnerungsvermögen bei den Probanden nachgewiesen werden, wie das in der holländischen Studie noch der Fall war.

Wichtig scheint mir festzuhalten, dass die Forscher hier lediglich Aussagen über die nicht vorhandenen kurzfristigen gesundheitlichen Auswirkungen durch UMTS-Strahlung machen können! Aussagen über langfristige Auswirkungen - wie sie von UMTS-Antennen-Gegnern befürchtet werden - können aber noch nicht gemacht werden!

Gegenwertig laufen noch andere Studien zum Thema in England, Japan und Dänemark, welche auch die kurzfristige Wirkung von UMTS-Strahlung auf den Menschen untersuchen. Deren Reultate werden Ende Jahr oder nächstes Jahr erwartet. Die UMTS-Studie des Schweizer Forschungs-Teams ist ein Projekt der Forschungsstiftung Mobilkommunikation (FSM), einer unabhängigen, vom Bund anerkannten Stiftung mit Sitz an der ETH Zürich. Beteiligt waren Institute der ETH und der Universität Zürich und Bern. An den Gesamtkosten von CHF 723'000.- haben sich neben drei Bundesbehörden in Bern und vier Ministerien in Holland auch die drei schweizer Mobilfunkbetreiber Swisscom, sunrise und Orange beteiligt. Die Forschungsresultate wurden in der Fachzeitschrift "Environmental Health Perspectives" publiziert.

Norbert Usadel (2006): Inside iPod, Data Becker



Das Buch "Inside iPod" zeigt ausführlich und praxisnah, dass man mit dem iPod mehr als nur MP3s abspielen kann. Mit kurzen Anleitungen und vielen weiterführenden Tipps und Tricks erläutert der Autor Norbert Usadel, wie die zahlreichen Features und Funktionen des iPods genutzt werden können: Sei es als Organizer für die persönlichen Kontakte oder als Bilderarchiv; oder gar als Spielkonsole. Das Buch erklärt zudem ausführlich das Erstellen von eigenen Podcasts und Hörbücher. Ausserdem berichtet es kurz und bündig über Formate und Konverterprogramme sowie über weitere nützliche und weniger sinnvolle iPod-Tools. Auch fehlen Hinweise nicht über das Abrufen von E-Mails bis hin zu technischen Themen wie den Akkuwechsel. Umfangreiches Hintergrundwissen zu den Modellen aller iPod-Generationen runden den umfangreichen Inhalt ab.
Besonders gefallen hat mir, dass das Buch einen Schwerpunkt bei der iPod-Nutzung unter Windows setzt und auch deutschsprachige Angebote und URLs berücksichtigt! Ein wirklich empfehlenswertes Buch für alle, die sich schnell einen Überblick über ihren iPod und dessen Nutzungsmöglichkeiten verschaffen möchten!