Handy Emulator für Sony Ericsson

Auf Hagens Blog habe ich von folgender URL erfahren. Dort wird beschrieben, wie das Emulieren von Java Games und Java Applications (nur JAD-Applikationen) auf dem PC (bei mir Windows XP) mit einem Sony Ericsson funktioniert. Bei mir klappte die Emulation allerdings nur mit Sony Ericsson - J2ME SDK - WTK1 und somit mit älteren Handy-Typen (Sony Ericsson Z600).

Emulation

Bildlegende: links: Emulation von Promillometer; rechts: Emulation eines Multiple Choice Tests

Noch nicht herausgefunden habe ich, wie sich z.B. das Surfen auf Mobile-Webseiten via Handy wie z.B. auf meinen Mobile Blog http://mobileatschool.kaywa.ch/mobile auf dem PC emulieren lässt. So könnte ich endlich meinen Studierenden zeigen, wie das Mobloggen via Handy bzw. der Zugriff auf Mobile-Sites auf dem Handy funktioniert und aussieht.

Für Tipps und Tricks bin ich sehr dankbar!

QR Code in Japan

Das Telefon liest mit ...

QR-Code Großansicht des Bildes:
QR Code
Solche QR-Codes können die meisten japanischen Mobiltelefone lesen.

Der andere große Kick in Japans Handy-Welt ist die explosionsartige Verbreitung von Sema- oder QR-Codes, briefmarkengroße quadratische Punktraster mit verschlüsselten Informationen. QR steht für Quick Response, für schnelle Antwort. Einfach die Handykamera auf den Code richten, eine eingebaute Software liest das Raster und verwandelt es in einen Hyperlink ins Internet, in eine Werbebotschaft oder sogar ein kurzes Musikstück. Eurotechnology-Manager Gerhard Fasol: "Im Supermarkt haben die Erdbeeren zum Beispiel einen solchen Code. Wenn man das Mobiltelefon draufliest, dann kommt man auf die Webseite von der Farm von dem Ehepaar, das die Erdbeeren hergestellt hat."
... sogar Visitenkarten!

Die Codes sind in Japan neuerdings bei Preisausschreiben sehr beliebt und kommen verstärkt in der Werbung zum Einsatz. Auf vielen großen Plakaten prangen die kleinen Codes, damit sich Interessenten über das Handy zusätzliche Informationen holen können. Apple bereitete seine japanische Werbekampagne für den neuen iPod mit Plakaten vor, auf denen nur QR-Codes gedruckt waren. Auch auf Visitenkarten tauchen die Rastercodes auf: Ruckzuck lassen sich die Kontaktdaten damit ins Handy-Adressbuch laden.

Quelle: tageschau.de

Disclaimer: Kaywa will soon provide a free QR Code Reader of it's own

RealVideo-Streams versus Video-Podcast?

Seit einiger Zeit lässt sich Videos zeitversetzt über das Internet abrufen. Zum Empfang des so genannten RealVideo-Streams ist allerdings eine permanente schnelle Internet-Verbindung nötig (ADSL oder Kabelnetz) und die Daten lassen sich nicht auf dem PC (Win/Mac) speichern, sondern nur "live" ansehen. Anders funktioniert der Video-Podcast: Dazu wird die Sendung zuerst über eine schnelle Internet-Verbindung auf den PC/Mac geladen ("downloading") und lässt sich anschliessend unabhängig vom Internet anschauen. Das kann direkt auf dem PC/Mac sein oder völlig mobil auf den neuen Video-Podcast-Playern. Der RealVideo-Stream ist schon wenige Minuten nach Ausstrahlung der Sendung verfügbar. Die Kodierung der Podcast-Datei dauert etwas länger.

Was ist eigentlich ein Podcast?

MTW-Beitrag (Streaming Video) vom 26.1.2006: Was ist eigentlich ein Podcast?
Wikipedia: Podcasting
sek2aargau.ch: Podcasting - Quelle und Publikationsformat

Was ist ein Video-Podcast?

Podcast setzt sich zusammen aus iPOD und BroadCAST, also dem portablen Musikplayer iPod und dem englischen Wort Broadcast, das hier für Massenverbreitung steht. Audio-Podcasts erleben gegenwärtig einen Boom in Form von Radioprogrammen, die sich über das Internet und den PC auf iPods oder andere portable Musikplayer laden lassen. Oft handelt es sich dabei um privat Produziertes. Aber auch Radiostationen bieten inzwischen geeignete Inhalte auf diese Weise an, zum Beispiel "Echo der Zeit", die bekannte Nachrichtensendung von Radio DRS. Mit der Einführung des iPod mit Videofunktion von Apple lassen sich ganz neu auch Videoinhalte als Podcasts anbieten. Fachleute gehen davon aus, dass bald auch andere Anbieter geeignete Geräte in den Markt bringen und die kleinen Videoplayer zu einem neuen Konsumverhalten führen werden: Videos und TV-Programme unterwegs anschauen, unabhängig von fixen Sendezeiten. Der Download lässt sich mit geeigneter Software ("iTunes", siehe weiter unten) sogar abonnieren - neue Folgen werden damit automatisch auf den eigenen PC (Windows oder Macintosh) geladen und können vom PC/Mac auf den portablen Video-Podcastplayer kopiert werden.

Quelle: http://www.mtw.sf.tv

QR Code (Quick Response Code)

At present Taiwan uses "the mobile bar code" that conforms to international two-dimensional bar code standard QR Code (Quick Response Code), this is a system which invents by the Japanese, is one kind of open style two-dimensional bar code, China also uses this system.

uniqueID ist ein ortsbasiertes Informations-Servicesystem für Studierende

Alexis Rondeau hat mich auf das Projekt uniqueID an der Universitaet Wien aufmerksam gemacht. uniqueID ist ein ortsbasiertes Informations-Servicesystem für Studentinnen und Studenten, welches zum Ziel hat, virtuelle Inhalte der Universität Wien mit den relevanten, physischen Orten zu verknüpfen und Studierenden mobil zur Verfügung zu stellen. Wie uniqueID im Detail funktioniert, ist nachstehend beschrieben:


Einführung
uniqueID ist ein ortsbasiertes Informationsservice-System fuer Studenten. Der Nutzen des Systems ist es, die relevanten, virtuellen Informationen der Universitaet Wien an den dazugehoerigen Ort zu bringen und Studenten via mobilem Internet zur Verfuegung zu stellen.

In dieser Phase des Projektes ist solche Information zum Beispiel die Sprechzeiten, die Telefonnummer und Emailadresse sowie laufende Lehrveranstaltungen eines Professors. Die Studenten koennen sich diesbezueglich vor Ort - sprich der Tuer des Professors - darueber informieren. Ein weiteres Beispiel sind die Saele der Lehrveranstaltungen: Ein/eine StudentIn kann sich vor Ort informieren, wer ihm/ihr bei Fragen zum Studium helfen kann und wer fuer den Raum vor der er/sie steht verantwortlich ist.

Wie es funktioniert
Die Verknuepfung zwischen virtueller und realer Welt stellen wir durch sogenannte Datamatrix-Codes her, die als Visitenkartengrosse "Tags" an die Orte gebracht werden an denen virtuelle Information relevant ist.
Ein solcher Tag beinhaltet die Webadresse des Inhaltes des dazugehoerigen physischen Standortes und wurde vom uniqueID Team erstellt und angeklebt. Die Nutzung dieses "Tags" findet statt, indem ein Student einmalig den dazugehoerigen Datamatrix-Reader auf sein Handy installiert (Anleitung zur Installation hier). Mithilfe dieser Software kann nun die angebrachten, physischen Datamatrix-Codes dekodiert werden was bedeutet, dass die URL erscheint und so schnell und komfortabel die relevante Webpage geladen werden kann.

Beispiel
Vorbereitung
Wie sieht das System im echten Betrieb aus? Um einen Eindruck zu geben, nehmen wir ein Beispiel, das die Nutzung beschreibt. Studenten sollen vor Ort des Instituts für Distributed and Multimedia Systems der Fakultät für Informatik informiert werden koennen. Sie sollen desweiteren Informationen zum Institut als auch zu den Personen vor Ort und deren aktuellen Lehrveranstaltungen erhalten koennen.

Hierzu wurde die URL (http://data.univie.ac.at/inst?name=Distributed and Multimedia Systems) in den folgenden Tag umgewandelt und vom uniqueID Team ausgedruckt und physisch an den Eingang in der Liebiggasse angebracht.

Nutzung durch einen Studenten
Damit ein Student den Service nutzen kann, ist die Voraussetzung, dass er/sie sich physisch am Ort befindet, der durch einen Tag verlinkt wurde. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass er/sie sich im Eingangsbereich des Institutes befindet und vor dem angebrachten Tag steht.
Die gewaehlte URL (http://www.uniqueid.at/proxy/?TID=25) leitet den Benutzer weiter auf die gewuenschte Informationsseite. Die Nutzung eines solchen Proxies ist fuer das Projekt von Relevanz, da erst so eine Nutzung der Tags nachvollzogen werden kann.
Durch klicken eines Links steht selbstverstaendlich weitere Informationen zu Personen und Lehrveranstaltungen bereit.

Die rasanten Entwicklungen bei Podcasts gehen weiter

Nicht nur die Tatsache, dass "Podcast" von den Redakteuren des New Oxford American Dictionary zum Wort des Jahres gekürt worden ist, zeigt die zunehmende Bedeutung des Podcastings, sondern auch die Tatsache, dass in den USA im Jahre 2005 4.8 Millionen Menschen schon mindestens einmal einen Podcast heruntergeladen haben, während es im Vorjahr lediglich 820.000 waren.

Das Angebot von unabhängigen Produzenten wie Bloggern aber auch etablierten Medienhäusern wächst ständig weiter. Besonders bemerkenswert ist die zunehmende Zahl an Video-Podcasts. Die Zeitungswebsite "Washington.Post.com" beispielsweise bietet Video-Podcasts zu verschiedensten Nachrichtenthemen an. Auch verschiedene an ABC angeschlossene Fernsehsender bieten Podcasts wie den "Weekend Podcast" mit anstehenden Events und Wettervorhersagen an.
AOL startet ein Podcasting-Portal, in dem Podcasts aus verschiedenen Genres vorgestellt werden und hat die Podscope-Suchmaschine aufgebaut, die gesprochene Worte innerhalb von Podcasts indiziert. Ein weiterer Weg zum Entdecken von Podcasts ist der AOL-Internet-Radiosender speziell für Podcasts, der nur ausgewählte Podcastingprogramme streamt.
Auch die Kommerzialisierung ist ein wichtiges Thema. So kommen bislang vor allem Werbung und Sponsorships als Geschäftsmodelle zum Tragen. Da die Messmöglichkeiten auf die Anzahl der Downloads beschränkt sind, ist die Anwendung jedoch eingegrenzt. Manche Experten meinen, dass die Nutzer künftig Bezahlabonnements oder einmalige Bezahl-Downloads kaufen werden. Anlässlich der im November in Südkalifornien stattgefundenen "Portable Expo and Podcasting Conference" wurden eine Reihe neuer Services und Instrumente für E-Commerce Anwendungen sowie Neu- und Weiterentwicklungen von Werbelösungen vorgestellt. Die neue Plattform AudibleWorldcast bekommt besondere Beachtung, da sie umfangreiche Services für die Kommerzialisierung von Podcasts übernimmt. Ein weiteres Beispiel ist das Podcasting-Werbeunternehmen Podtrac, das Werbekunden und passende Nutzer zusammenführen will und unter anderem kostenlose Messdienste anbietet, die mit Hilfe eines Prefixes im Podcast-Namen genau ermitteln sollen, wie oft ein Podcast heruntergeladen worden ist und dazu noch die demografischen Daten des Nutzers ermittelt.
Die rasanten Entwicklungen bei Podcasts gehen weiter!

Quelle: "Newsletter des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger" vom Januar 2006.

The Physical Wikipedia

Das Projekt auf www.semapedia.org benutzt diese Technik um die Einträge der Wikipedia zu taggen. Detailinformationen über ein Objekt jederzeit abrufbar ohne langes Suchen - das ist das Konzept, welches hinter dem Projekt The Physical Wikipedia steht. Die Lesesoftware (Reader) für das Handy stellt die kanadische Firma Semacode zur Verfügung.

Der Wiener Student Alexis Rondeau und der New Yorker Softwarearchitekt Stan Wiechers arbeiten seit geraumer Zeit an einem Projekt, das sie auch "die physikalische Wikipedia" nennen. Dabei heften so genannte "Tagger" einen "Semacode" an ein Objekt, beispielsweise an ein historisches Gebäude. Darin ist die URL zum Wikipedia-Eintrag als Blockmuster kodiert. Touristen können dann mit Hilfe einer speziellen Software den Semacode wieder in eine URL zurückwandeln.

Quelle: Golem.de

Natürlich liese sich das Konzept The Physical Wikipedia auch für die Schule übertragen. So könnten auch beliebige Einträge in Lehrmitteln getaggt werden, um Detailinformationen über Objekte oder andere Dinge im nahen Umfeld der Schule abzurufen. So liessen sich konkret im Turnunterricht an einzelnen Posten eines Orientierungslaufs (OL) mit einem Data Matrix Code versehen, die dann z.B. auf Aufgaben (Quiz oder dgl.) führen. Ähnliches könnte auch bei Exkursionen zur Anwendung kommen: Ich denke hier z.B. auch an Ausflüge in den Wald, ins Biotop oder ins Gebirge bei denen man sofort weitere Informationen über Bäume, Pflanzen oder Gesteine und dgl. erhalten könnte. Selbstverständlich wäre dies auch ein ideales Konzept für Museen bzw. für Literarische Spaziergänge durch eine Stadt usw.
Physical Tagging ist m.E. ein weiteres Konzept - nicht nur alleine für die Schule -, bei dem der Lernraum mit Hilfe von Mobiletelefonen über das Schulzimmer hinaus erweitert wird. Wer weiss, vielleicht werden unsere Schüler/innen künftig ihre Informationen über die reale Welt vorwiegend über solche Physical Taggs beziehen.

Kennt jemand solche Projekt im Bildungsbereich?

QR Code versus Data Matrix

Welches sind die wesentlichen Unterschiede (Vorteile & Nachteile) zwischen den beiden Matrix-Codes?

Auf der Website Active Print lässt sich sowohl ein QR Code als auch Data Matrix Code von jeder beliebigen Website erzeugen.

Leider lassen sich mit meinem Sony Ericsson K700i und K600i keine QR Codes lesen. Das erstaunt mich v.a. deshalb, weil der QR Code hauptsächlich in Japan stark verbreitet ist und Sony Ericsson sicherlich auch in Japan häufig verkauft wird. Der Reader auf Active Print HP Glass gibt es lediglich für Nokia Mobiltelefone (60 camera phones).

Wird KAYWA auch einen QR Code Reader für Sony Ericsson entwickeln?
Beiträge  1 - 10 /17