Japan: Hochschule verschenkt iPhones fürs Studium

Lernen mit iPhone, iPhone Touch, iPod & Co.

Zunehmend häufen sich die Meldungen über das neue Lernen mit iPhone, iPhone Touch, iPod & Co. So auch nachstehendes Youtube-Video von Today Tonight Studywiz and iPods Improve Student Learning.



Besonders interessant fand ich die Aussage:
"(...) they will not replace books, but laptops!"


Ein näherer Blick lohnt sich auch auf die Website von Studywiz Mobile.
Studywiz is the first and only learning plattform with a dedicated mobile learning interface designed specifically for the Apple iPhone and iPhone Touch, Asus EeePC and other handheld devices.
Studywiz Mobile Features
Studywiz Mobile - Interactive Features


Dass auch die Schweiz kein Entwicklungsland in Sachen Lernen mit dem iPhone ist, zeigt das vor kurzem gestartete iPhone-Projekte mit einer Primarschulklasse an der Projektschule in Goldau.

Learning the Human Skeleton with QR Codes

Eine doch etwas skurille Idee für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht zeigt nachfolgendes Youtube-Video am Beispiel eines menschlichen Skeletts. Wo hier der wirkliche Mehrwert für die Lernenden liegt, ist mir nicht wirklich klar geworden. Auch hilft die wenig präzise Aussage des Autors hier weiter:

In this video I explain how you can easily use QR codes to teach the Human Skeleton. This concept could also be applied into various other contexts across countless subject and key learning areas



Tipp via E-Learning Blog.

Der Handyroman - ein Genre mit Potential

Soeben habe ich meinen ersten Handyroman gelesen. Obwohl ich anfangs eher skeptisch war, ob sich ein Roman wirklich genussvoll am Handy lesen lässt, bin ich nun überzeugt, dass der Handyroman einiges an Potential für die Zukunft hat.


Handyromane sind kurze, in knappen Sätzen geschriebene Geschichten, welche unterwegs auf dem Display eines Mobiltelefons (schweizerdeutsch: Handy) gelesen werden. In Japan sind Handyromane bereits ein grosser Trend - Hunderte von AutorInnen und Verlage haben sich auf diese Art der Literatur spezialisiert. Beinahe jeder 2. Roman-Bestseller in Japan ist ein Handyroman. Die Handyromane werden von den japanischen AutorInnen teils auch auf dem Mobiltelefon geschrieben. In Europa steht der Handyroman erst am Anfang. Deutschsprachige Handyromane können beispielsweise in Deutschland und Österreich (in der Schweiz ab Frühjahr 2009) auf speziellen Webseiten wie MOBILEBOOKS von Blackbetty für nur 3 Euro direkt auf Handy geladen werden.

"Lucy Luder und der Mord im studiVZ", so lautet der Titel meines gelesenen Handyromans. Der Roman handelt von einer 20-jährigen Jurastudentin in Berlin, die in ihrer WG in Charlottenburg ein Detektivbüro betreibt und einem Mord im virtuellen StudentInnen-Netzwerk studiVZ aufklärt. Der Handyroman-Autor und Wissenschaftler Oliver Bendel hat noch einen weiteren Handyroman mit der Protagonistin verfasst: Lucy Luder und die Hand des Professors. Zur Gattung Youth-Books - fesselnde Geschichten für Jugendliche - gehört Oliver Bendels Geschichte lonelyboy18 findet catgirl14. Eben erst erschienen ist dieses Frühjahr Bendels erster Teil der Serie Handygirl. Part I. Unter dem Label SWISSBOOKS plant der aus Deutschland stammende und heute in der Schweiz wohnhafte Autor, künftig Schweizer Mundart-Romane fürs Handy zu schreiben. In praktisch allen Geschichten von Oliver Bendel gehören heutige Technologien wie Handys, studyVZ zum Alltag seiner Protagonisten bzw. kommen auch als Leitthema in der jeweiligen Story vor.

Lucy Luder1

Gelesen habe ich den Handyroman Lucy Luder und der Mord im studiVZ auf einem älteren java-fähigen Mobiltelefon Sony Ericcson K600i (Displaygrösse: B x H, 28 x 34,5 mm ). Mit der von mir gewählten Schriftgrösse mittel enthielt der Roman 525 Bildschrimseiten (Schriftgrösse klein: 383 Seiten; Schriftgrösse gross: 847 Seiten), wobei man einfach mit einem Klick eine Seite vor oder zurück navigieren kann. Im Menü des Handyromans lassen sich zudem konfortabel Lesezeichnen setzen, die Schriftgrösse anpassen, Blocksatz ein-/ausschalten sowie im Katalog nach weiteren Romanen suchen, Informationen zum Handybuch abfragen. Gelesen habe ich den Handyroman während ca. 3 Studen sowohl draussen an der herrlichen Frühlingssonne sowie auf einem Parkplatz im Auto und einige Kapitel auch im Bus und während der Bahnfahrt. Das Lesen am Handy war stets problemlos; einzig das dauernde Klicken für das Blättern der Bildschirmseiten ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Eine kurze Präsentation zum Handyroman habe ich mit Prezi erstellt. Umfangreiche Informationen zum Handyroman gibt es natürlich auch in Wikipedia bzw. auf Oliver Bendels zahlreichen Webseiten:
- www.handyroman.net
- www.oliverbendel.net
- www.lucyluder.net
- www.handygirl.info
- www.swissbooksnet

Podcast zu OLPC Switzerland

Meine Kollegen Michele Notari, Beat Doebeli und Urs Lerch vom Verein OLPC Switzerland haben Matthias Schüssler ein Interview gegeben, in dem im ersten Teil der aktuelle Stand der Initiative "One Laptop Per Child" (OLPC), im zweiten Teil der Verein OLPC Switzerland, im dritten Teil das Thema E-Learning und im vierten Teil die Auswirkungen des XO-Laptops auf die Computerindustrie die Gesprächsthemen sind. Dieses Intervie ist als Pdocast im Digitalk vom Tages Anzeiger und Radio Stadtfilter Winterthur zu finden.


Podcast OLPC Switzerland

Wettbewerb: write a thesis. get a laptop. change the world.

olpc-wettbewerb

make a project. get a laptop. change the world.

One Laptop Per Child (OLPC) ist eine Initiative, die sich weltweit dafür einsetzt, dass Kinder bessere Bildung erhalten. Machen Sie mit: Engagieren Sie sich im Rahmen einer Projektwoche, einer Maturaarbeit oder einem Klassenprojekt an dieser weltweiten Initiative. Wird Ihr Vorschlag akzeptiert, so helfen wir Ihnen durch Bereitstellung von XO- Laptops oder bei der der Installation einer XO-Emulation. Projektvorschläge können eingereicht werden bis 22. März 2009; 23. August 2009 oder 22. November 2009. Die besten Arbeiten werden prämiert mit einem Laptop (XO), und der Publikation des Projektes. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.xo-contest.ch/.


Ein Wettbewerb unter dem Patronat von http://olpc.ch.

(no title)

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Grazer Volksschule startet OLPC Schulprojekt

Futurezone@ORF.at berichtet, dass heute an einer Grazer Volksschule ein 4-jähriges Schulprojekt mit dem "100-Dollar-Laptop" XO gestartet wird. Vorerst werden eine Schulklasse und zwei Lehrpersonen mit XO Laptops ausgestattet. Die Pädagogische Hochschule Steiermark soll das OLPC-Schulprojekt wissenschaftlich begleiten.

Bekanntlich planen auch wir an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen seit mehreren Monaten mit unserer Projektschule Im.Puls ein ähnliches OLPC-Schulprojekt. Falls es uns endlich gelingen sollte, einen Klassensatz XO-Laptops zu kaufen, wäre eine Kooperation mit den Grazer Kolleginnen und Kollegen natürlich sehr hilfreich.

Give one - Get one kommt nach Europa und in die Schweiz

Das Give-1-Get-1-Programm zum One Laptop per Child (OLPC) kommt noch dieses Jahr nach Europa und auch in die Schweiz.

G1G1 Europa
Bildquelle: http://www.olpcnews.com vom 11. November 2008.


Gemäss OLPC-News soll es ab dem 17. November 2008 möglich sein, über amazon.co.uk 2 XO-Rechner kaufen zu können, von denen einer gespendet wird und man einen selbst bekommt, zum Preis von 312 Euro (plus Versand). Es wird keine deutsche Tastatur geben, aber ein solches Netzteil.

Ob es auch ein Give many - get many-Programm für den XO-Laptop geben wird, ist m.W. noch nicht bekannt. Sobald die Beschaffungsdetails für den XO-Laptop für die Schweiz geklärt sind, werde ich mich um das inzwischen auf Eis gelegte Projekt "One Laptop Per Child (OLPC) der Projektschule Im.Puls", welches wir an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen seit Februar 2008 starten wollen, wieder intensiver widmen.

Microlearning 2008 - Conference day one

Teemu Arina, Dicolle Oy (Fin) hat vermutlich eine der besten Keynotes gehalten, die ich die letzten Jahre an Kongressen gehört habe. Sein Thema "Innovation needs Microinformation Circulation".

Teemu Arina

Innovation needs permanent circulating of information and ideas. Digital networked media create a technology-enhanced environment for new ways of circulation of microcontent and "memes".


Zusammen mit Roger Fischer fand dann unsere MicroCafe Session zu "Building Information Environments with Microcontent Applications" statt, an der wir unsere Mobile Tagging-Projekte, -Produkte und -Tools präsentiert haben. Dabei habe ich u.a. die mit Studierenden durchgeführten QR-Code-Projekte " wie Tagging the Historical Rorschach" wieder einmal aufleben lassen. Im Mittelpunkt unserer Session stand allerdings nochmals das neue Kaywa-Projekt DokoDare.
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