Übersetzung mit Spracherkennung auf dem Nexus One

Gestern habe ich einen Beitrag zur Google Spracheingabe-Suche auf dem Mobiltelefon publiziert. Heute finde ich auf neuerdings.com nachfolgendes Video zur Übersetzung mit Spracherkennung auf dem Google Nexus One. Allerdings funktioniert die Google-Übersetzung mit Spracherkennung erst vom Englischen in andere Sprachen.



Wie wird diese Funktion - sobald Google auch vom Deutschen in andere Sprachen übersetzt - den Fremdsprache-Unterricht verändern?!

Spracheingabe-Suche auf dem Mobiltelefon

Peter Sennhauser hat mich wieder daran erinnert, dass Google bereits vor einigen Monaten die Spracheingabe-Suche auf dem Mobiltelefon - Voice Search - gestartet hat. Die Google Sprach-Suche gibt es für iPhone, Symbian, Blackberry, aber (noch) nicht für Smartphones mit Windows Mobile und natürlich auch nicht für Mobiltelefone mit Java.

Google Voice Search
Foto: Google Sprach-Suche

Dabei funktioniert die Spracheingabe-Suche auf dem Mobiltelefon ganz einfach:
Zuerst surft man mit dem Mobiltelefon auf den Link von Google Mobile Apps (http://www.google.com/mobile/search/). Google erkennt automatisch die Plattform des Mobiltelefons und liefert den passenden Download-Link. Fürs iPhone ist die Google Sprach-Suche im Appstore erhältlich. Hierzu installiert man das kostenlose Google Mobile App und schaltet in den "Einstellungen" unter "Suche" die "Sprach-Suche" auf "Ein". Jetzt kann die Google Sprach-Suche benutzt werden. Derzeit lässt sich die Spracheingabe-Suche auf dem Mobiltelefon allerdings erst in Englisch, Japanisch oder Mandarin verwenden. Noch ist die Google Sprach-Suche nicht lernfähig und lässt sich auch nicht auf die eigene Stimme anpassen, so dass manchmal doch recht lustige Resultate entstehen.

Fazit: Für die iPhone-Klasse an der Projektschule Goldau oder gar für Lernende mit einem Tablet wie dem iPad sicherlich eine sinnvolle neue Lernmöglichkeit im Englischunterricht. Grosses Potential hat die Google Sprach-Suche natürlich für das Mobile-Web; zumal in Zukunft immer mehr Menschen (nur noch) übers Mobiltelefon im Internet unterwegs sein werden.

Apples iPad - mehr als nur ein überdimensioniertes iPhone

Zuerst die wichtigste Antwort auf die Frage: Ja, ich möchte natürlich auch einen Apple iPad haben, obwohl ich erst anfangs Woche ein neues Notebook X200 Tablet von Lenovo erhalten habe :-)


Ist Apple's iPad mehr als nur ein überdimensioniertes iPhone, ausgerüstet mit einer E-Reader-Applikation und ein paar anderen neuen Besonderheiten? Ich meine ja! Besonders überzeugend fand ich das gewohnt sensationelle Design sowie die bereits vertrauten Touch-Funktionen. Sensationell gelöst ist auch die Möglichkeit, Fotos und Videos in einer angenehmen Grösse und super Ausflösung gemeinsam betrachten zu können. Ich denke aber, dass besonders die Möglichkeit den iPad als eBook (iBook) nutzen zu können viele Käufer/innen anlocken wird. Hinzu kommt der doch recht moderate Preis von $499 Wi-Fi mit 16GB bis Wi-Fi+3G mit 32 GB. Weniger überzeugend ist die eher hässliche Touch-Tastatur, die zudem einen grossen Teil des Touch-Bildschirms verdeckt und nachweislich schwieriger zu bedienen ist. Ausserdem fehlt dem iPad noch Multitasking, eine eingebaute Kamera, ein HDMI-Ausgang und nach wie vor leider auch Flash. Kritisiert wird von Gizmodo zudem, dass für viele Peripheriegeräte wie Kameras zusätzliche Adapter verwendet werden müssen, der fehlende Widescreen für Videos und das von Apple gewohnte ins sich geschlosse Software-Ökosystem. Allerdings mit sagenhaften 140'000 Apps, die im Apple-Store zur Verfügung stehen.

Fazit:
Apple's iPad ist wirklich ein toller Tablet-Computer, der neue Standards bezüglich Design und Touchfunktionalität setzen wird, technisch aber wie viele Produkte von Apple noch Potential nach oben hat! Bedenkenswert finde ich die Aussage von Wissenschaftspublizist Nicholas Carr in der FAZ: "Das Zeitalter des PC ist zu Ende." Ich glaube nämlich, dass ähnlich wie das iPhone das Arbeiten mit Mobiltelefonen revolutioniert hat, auch der iPad die Art wie wir Personal Computer verwenden, revolutionieren wird - und genau deshalb muss ich auch einen iPad haben!

Tagebuch Momento

Seit längerem teste ich neue iPhone-Apps und erprobe, wie diese sich in meinem mobilen Alltag bewähren. Inzwischen besitze ich weiteaus mehr Apps auf meinem iPhone, die ich bewirtschaften kann. Dennoch habe ich mich entschieden im Weblog die neue Kategorie "iPhone-App" zu erstellen, um künftig kurz über bewährte Apps bzw. Perlen zu berichten.

Den Anfang mach die iPhome App Momento, die ich soeben installiert habe. Mit Momento lassen sich Tagebucheinträge (New Moment) als Text eingeben. Ausserdem können Fotos dem Tag hinzugefügt werden. Momento importiert auf Wunsch auch Tweets aus Twitter, Facebook-Updates, Flickr-Fotos und Last.fm-Songs (weitere Dienste sind offenbar geplant) und sortiert sie in die Chronologie-Ansicht ein. Man kann in Momento auch Personen, Orte, Events taggen. Zudem besteht die Möglichkeit im Tagebuch zu suchen, auch lassen sich die Daten als XML-Datei exportieren. Ach ja, das Tagebuch soll passwortgeschützt sein.

Momento
Momento - das digitale Tagebuch fürs iPhone.

Handykosten im Griff

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat den neuen Miniratgeber "Handykosten im Griff" herausgegeben. Dieser Ratgeber warnt vor Kostenfallen. Zudem gibt er praktische Spartipps zu Themen wie Surfen mit dem Handy, teure Abodienste oder GPS auf dem Handy. In einem Kapitel widmet sich "Handykosten im Griff" auch dem Reizthema "Handy und Kinder".

Handykosten im Griff
Handykosten im Griff. SKS-Stiftung, Bern. Fr. 9.50

Quelle: http://www.konsumentenschutz.ch

Hinweis:
Noch konnte ich den Miniratgeber "Handykosten im Griff" leider nicht studieren.

Japan: Hochschule verschenkt iPhones fürs Studium

Lernen mit iPhone, iPhone Touch, iPod & Co.

Zunehmend häufen sich die Meldungen über das neue Lernen mit iPhone, iPhone Touch, iPod & Co. So auch nachstehendes Youtube-Video von Today Tonight Studywiz and iPods Improve Student Learning.



Besonders interessant fand ich die Aussage:
"(...) they will not replace books, but laptops!"


Ein näherer Blick lohnt sich auch auf die Website von Studywiz Mobile.
Studywiz is the first and only learning plattform with a dedicated mobile learning interface designed specifically for the Apple iPhone and iPhone Touch, Asus EeePC and other handheld devices.
Studywiz Mobile Features
Studywiz Mobile - Interactive Features


Dass auch die Schweiz kein Entwicklungsland in Sachen Lernen mit dem iPhone ist, zeigt das vor kurzem gestartete iPhone-Projekte mit einer Primarschulklasse an der Projektschule in Goldau.

Learning the Human Skeleton with QR Codes

Eine doch etwas skurille Idee für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht zeigt nachfolgendes Youtube-Video am Beispiel eines menschlichen Skeletts. Wo hier der wirkliche Mehrwert für die Lernenden liegt, ist mir nicht wirklich klar geworden. Auch hilft die wenig präzise Aussage des Autors hier weiter:

In this video I explain how you can easily use QR codes to teach the Human Skeleton. This concept could also be applied into various other contexts across countless subject and key learning areas



Tipp via E-Learning Blog.

Der Handyroman - ein Genre mit Potential

Soeben habe ich meinen ersten Handyroman gelesen. Obwohl ich anfangs eher skeptisch war, ob sich ein Roman wirklich genussvoll am Handy lesen lässt, bin ich nun überzeugt, dass der Handyroman einiges an Potential für die Zukunft hat.


Handyromane sind kurze, in knappen Sätzen geschriebene Geschichten, welche unterwegs auf dem Display eines Mobiltelefons (schweizerdeutsch: Handy) gelesen werden. In Japan sind Handyromane bereits ein grosser Trend - Hunderte von AutorInnen und Verlage haben sich auf diese Art der Literatur spezialisiert. Beinahe jeder 2. Roman-Bestseller in Japan ist ein Handyroman. Die Handyromane werden von den japanischen AutorInnen teils auch auf dem Mobiltelefon geschrieben. In Europa steht der Handyroman erst am Anfang. Deutschsprachige Handyromane können beispielsweise in Deutschland und Österreich (in der Schweiz ab Frühjahr 2009) auf speziellen Webseiten wie MOBILEBOOKS von Blackbetty für nur 3 Euro direkt auf Handy geladen werden.

"Lucy Luder und der Mord im studiVZ", so lautet der Titel meines gelesenen Handyromans. Der Roman handelt von einer 20-jährigen Jurastudentin in Berlin, die in ihrer WG in Charlottenburg ein Detektivbüro betreibt und einem Mord im virtuellen StudentInnen-Netzwerk studiVZ aufklärt. Der Handyroman-Autor und Wissenschaftler Oliver Bendel hat noch einen weiteren Handyroman mit der Protagonistin verfasst: Lucy Luder und die Hand des Professors. Zur Gattung Youth-Books - fesselnde Geschichten für Jugendliche - gehört Oliver Bendels Geschichte lonelyboy18 findet catgirl14. Eben erst erschienen ist dieses Frühjahr Bendels erster Teil der Serie Handygirl. Part I. Unter dem Label SWISSBOOKS plant der aus Deutschland stammende und heute in der Schweiz wohnhafte Autor, künftig Schweizer Mundart-Romane fürs Handy zu schreiben. In praktisch allen Geschichten von Oliver Bendel gehören heutige Technologien wie Handys, studyVZ zum Alltag seiner Protagonisten bzw. kommen auch als Leitthema in der jeweiligen Story vor.

Lucy Luder1

Gelesen habe ich den Handyroman Lucy Luder und der Mord im studiVZ auf einem älteren java-fähigen Mobiltelefon Sony Ericcson K600i (Displaygrösse: B x H, 28 x 34,5 mm ). Mit der von mir gewählten Schriftgrösse mittel enthielt der Roman 525 Bildschrimseiten (Schriftgrösse klein: 383 Seiten; Schriftgrösse gross: 847 Seiten), wobei man einfach mit einem Klick eine Seite vor oder zurück navigieren kann. Im Menü des Handyromans lassen sich zudem konfortabel Lesezeichnen setzen, die Schriftgrösse anpassen, Blocksatz ein-/ausschalten sowie im Katalog nach weiteren Romanen suchen, Informationen zum Handybuch abfragen. Gelesen habe ich den Handyroman während ca. 3 Studen sowohl draussen an der herrlichen Frühlingssonne sowie auf einem Parkplatz im Auto und einige Kapitel auch im Bus und während der Bahnfahrt. Das Lesen am Handy war stets problemlos; einzig das dauernde Klicken für das Blättern der Bildschirmseiten ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Eine kurze Präsentation zum Handyroman habe ich mit Prezi erstellt. Umfangreiche Informationen zum Handyroman gibt es natürlich auch in Wikipedia bzw. auf Oliver Bendels zahlreichen Webseiten:
- www.handyroman.net
- www.oliverbendel.net
- www.lucyluder.net
- www.handygirl.info
- www.swissbooksnet

Podcast zu OLPC Switzerland

Meine Kollegen Michele Notari, Beat Doebeli und Urs Lerch vom Verein OLPC Switzerland haben Matthias Schüssler ein Interview gegeben, in dem im ersten Teil der aktuelle Stand der Initiative "One Laptop Per Child" (OLPC), im zweiten Teil der Verein OLPC Switzerland, im dritten Teil das Thema E-Learning und im vierten Teil die Auswirkungen des XO-Laptops auf die Computerindustrie die Gesprächsthemen sind. Dieses Intervie ist als Pdocast im Digitalk vom Tages Anzeiger und Radio Stadtfilter Winterthur zu finden.


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