Interview mit medienbewusst.de

Auf dem Online-Portal "medienbewusst.de – kinder. medien. kompetenz" ist ein kurzes Interview mit mir unter dem Titel "Lernen findet nicht mehr ohne Medien statt" erschienen.

medienbewusst.de

Neue Medien erfordern auch neue Lerntechniken. Doch wie lassen sich mobile Endgeräte sinnvoll in den Schul‑ und Lernalltag integrieren? Wir haben dazu Martin Hofmann gefragt, Dozent an der Pädagogischen Hochschule in St. Gallen. Nebenbei ist er auch Betreiber des Weblogs mobile at school. Dort stellt Hofmann neueste Produktinnovationen vor, verarbeitet eigene Erfahrungen und übt Kritik.

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MobiDics - eine mobile Didaktik-Plattform für Smartphones und Tablets

An der TU München und der Ludwigs-Maximilian-Universität München wurde mit MobiDics eine mobile Didaktik-Plattform für Smartphones und Tablets entwickelt. Diese soll den Lehrenden den zielgerichteten Einsatz didaktischer Methoden zur Verbesserung des Lernprozesses in der universitären Lehre vereinfachen. Noch ist das Tool nur für Angehörige der beiden Universitäen zugänglich. Weiter Informationen finden sich unter: http://www.vmi.ei.tum.de/publikationen/videos.html






MobiDics - Improving University Education With A Mobile Didactics Toolbox

Abstract. MobiDics ist eine mobile Didaktik-Plattform für Smartphones und Tablets. Zielgruppe sind Lehrende an Universitäten. MobiDics vereinfacht das Strukturieren von Lehrveranstaltungen und den zielgerichteten Einsatz didaktischer Methoden zur Verbesserung des Lernprozesses und der universitären Lehre. MobiDics ermöglicht "Peer Learning" durch kooperativen Erfahrungsaustausch über erfolgreich angewendete didaktische Techniken, und bietet damit ein soziales Netzwerk für Lehrende. Weniger Erfahrene profitieren von Expertenwissen und multimediabasierten Beispielszenarien. Als soziales mobiles System zum Wissensaustausch hat MobiDics das Ziel die Zufriedenheit bei Lehrenden zu erhöhen und zur Qualitätsverbesserung universitärer Lehre beizutragen.

Der App-Boy. Kindern braucht man das iPad2 nicht zu erklären

Anfangs Woche erschien im St.Galler Tagblatt der Zeitungsartikel "Der App-Boy" von Bruno Knellwolf, einem befreundeten Journalisten. Dabei durfte ich eine Stellungnahme zur Frage "Ist das iPad2 vor allem ein gutes Spielzeug?" abgeben und gleich auch auf die Vorzüge des iPads für die Schule und das Lernen eingehen. Weil es sich um ein unvorbereitetes Telefon-Interview zwischen Tür und Angel handelte - ich war wirklich gerade dabei das Haus zu verlassen-, hatte ich keine Zeit mir alle Argumente im Vornherein zu überlegen. Deshalb findet sich im Text die eine oder andere Passage, die ich im Nachhinein sicherlich etwas differenzierter formulieren würde. Auch fehlt im Text ein wichtiger Hinweis auf die Bedeutung des iPads für das Lernen und Arbeiten mit dem Internet. Der Kerngedanke bleibt aber bestehen: Das iPad ist ein sehr geeignetes Werkzeug für die Schule und das Lernen. Meine Argumente hierzu können hier im Zeitungsartikel nachgelesen werden...

App-Boy
Kindern braucht man das iPad2 nicht zu erklären. (Bild: Kn.)

Mit dem neuen iPad2 lässt sich vortrefflich spielen, nicht nur Kinder schätzen das. Doch für den Medienpädagogen ist das flache Gerät von Apple mehr als nur ein schmucker «Game Boy».

Google Chromebook am 15. Juni 2011

Das Chromebook kommt am 15. Juni in den USA und in mehreren europäischen Ländern auf den Markt. Hierzu gehören neben Deutschland auch noch UK, Frankreich, Spanien, Italien und die Niederlande. Leider ist über das Erscheindatum in der Schweiz mir nichts bekannt.





Löst das Chrombook die Notebooks/Netbooks in den Schulen ab?! Ein grosser Vorteil des Chrombook und seiner Nachfolger dürfte sein, dass fast kein technischer Support mehr notwendig sein wird. Gehören dann die endlosen Hardware- und Softwareprobleme in den Schulen der Vergangenheit an?!



Weitere Informationen unter http://www.google.com/chromebook

[video] A next-generation digital book

Der Software Entwickler Mike Matas demonstriert am TED-Talk die nächste Generation digitaler Bücher für das iPad.


MiLi iPhone Projektor

Der MiLi iPhone Projektor ist der weltweit erste faltbare Pico Projektor mit dem man jederzeit und überall an die nächste freie Wand projizieren kann. Optimal geeignet für iPhone, iPod und iPad Besitzer, die bereit sind rund CHF 400.- auzugeben. Die projezierte Screengrösse variiert zwischen 12.5cm bis 170cm.

MiLi iPhone Projektor



iSchool Initiative

Die "iSchool Initiative" ist eine interessanter Versuch, iTouch-Technologien wie den iPod Touch in die amerikanischen Schulzimmer zu bringen. Auch wenn im Video von Allan Travis, President and CEO of the iSchool Initiative, etwas sehr euphorisch von DER Lösung für amerikas Schulprobleme gesprochen wird, scheint mir die Initiative besonders deshalb beachtenswert, zumal sie von jungen Lernenden getragen wird.




Link zur Website iSchool Initiative

Projekt MyMobile

MyMobile
Bildquelle

Mit „taschenfunk“ hat medien+bildung.com vor allem die kreativen Möglichkeiten des Handys in der Schule erprobt, mit „MyMobile“ hält das Handy Einzug im Fachunterricht. Das Projekt MyMobile sieht vor, dass der Einsatz von Handys im Unterricht im Schuljahr 2009/2010 an sechs verschiedenen Schulen erprobt und evaluiert wird.

Sieger des Ideenwettbewerbs eZürich

Die Top-3-Ideen des von eZürich durchgeführten Ideenwettbewerbs in der Stadt Zürich sind bekannt:

eZürich Ideenwettbewerb

1. Zürich wird Compi-Sternli-Stadt (693 Punkte)
Die Idee beschreibt, wie in einem Intergenerationen-Projekt, Kinder und Jugendliche ältere
Menschen fit für das Computer- und Handyzeitalter machen können (e-Inklusion /
Überwindung des digitalen Grabens).
http://www.ezuerich.ch/node/2396

2. DynabookZ: Entwicklung eines persönlichen mobilen Lerngeräts für Zürcher Schulkinder auf Open Source Basis (642 Punkte)
Das Ziel der Idee ist die Entwicklung einer mobilen Kleincomputers vor Ort, der die
schulischen Erfordernisse von Kindern trifft und so die Entwicklung von Bedien- und
Medienkompetenz fördert (e-Inklusion / Medienkompetenz).
http://www.ezuerich.ch/node/2149

3. eZürich in Politik und Verwaltung – Wir wollen mehr als nur Ideenlieferanten sein! (585 Punkte)
Die Idee zielt auf die Weiterentwicklung und Verstetigung des Online-Dialogs zu eZürich als
kontinuierlichen Austauschprozess, in dem die Bedürfnisse und Ideen der Bevölkerung gemeinsam mit Politik und Verwaltung priorisiert werden und Ergebnisse transparent
ausgewiesen werden (ePartizipation).
http://www.ezuerich.ch/node/2047

Fazit:
Wie diese Ideen nun im Detail weiterverfolgt werden, konnte ich leider noch nicht ermitteln - herzliche Gratulation an die Sieger!

[video] arte TV: Ein Laptop gegen die Armut (OLPC)

arte TV: Ein Laptop gegen die Armut (OLPC) from Marc Schaffer on Vimeo.


Langsam muss ich mich wohl daran gewöhnen, dass der One Laptop Per Child (OLPC, Kinder-Laptop) nur für Kinder in Schwellen- und Entwicklungsländer bestimmt ist. Meine Versuche an unserer Impulsschule (Primarschulklasse, 4-6. Klasse) der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (Schweiz) ein OLPC-Bildungsprojekt mit einer Partnerklasse in der Mongolei zu starten, ist leider immer wieder an der Beschaffung der Kinder-Laptops gescheitert. Geld, Projekt, Klasse, Support, ... - alles war vorhanden, nur leider keine Kinder-Laptops. Ich hatte während 2 Jahren über diverse Quellen vergeblich versucht, einen Klassensatz OLPCs zum Preis von zweien zu erwerben (Give one Get one).

Auch meine private Initiative - ich habe vor 2 Jahren meinen beiden Töchtern (damals 8 und 10 Jahre) je einen Kinderlaptop zu Weihnachten geschenkt; erworben über eine zeitlich befristete Aktion bei Amazon.uk - war bislang leider nicht besonders erfolgreich. Obwohl die zwei Mädels zuerst voll Stolz immer wieder die diversen tollen Programme auf dem eigenen Kinder-Laptop nutzten, stellte sich schon bald die grosse Ernüchterung ein: Kein Flash zum Gamen, Probleme beim Drucken - und sowieso war der auch noch vorhandene Windows-Laptop einfach schneller, farbiger und spannender? für die Kids. Zur Zeit sind 3 SchülerInnen-Laptops (Intel Classmate Convertible, C3) als Testgeräte in unserem Haus vorhanden und werden immer wieder von allen vier Kindern (12, 10, 8, 6 Jahre) rege für alle möglichen 'dringenden' Aufgaben genutzt. Die zwei wunderschönen grünen OLPCs liegen deshalb etwas vereinsamt daneben und werden lediglich vom Jüngsten, der keinen Classmate abbekommt, hin und wieder zum Spielen und Malen benutzt.

Fazit:
Nachstehendes Video von arte TV: Ein Laptop gegen die Armut beweist einmal mehr, dass der Kinder-Laptop zumindest in Entwicklungsländern grosses Potential hat. Für Kinder in Europa bleibt somit wohl nur ein persönliches Laptop von Intel oder Apple übrig. Soll ich demnächst meinen vier Kindern nun einen Intel Classmate oder gar ein iPad kaufen?!
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